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Aktuelle Nachrichten

Aktuelle Informationen aus der christlichen Welt – als Ergänzung zum Magazin ADVENTISTEN HEUTE: Die zitierten Meldungen geben die Sichtweise des jeweiligen Verfassers bzw. der Nachrichtenagentur wieder und entsprechen nicht zwangsläufig der Ansicht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Aktualisierung laufend, mindestens einmal wöchtentlich bis Freitags gegen 18 Uhr.

Verantwortlich i. S. d. P.: Thomas Lobitz (Chefredakteur von "adventisten heute")

Aktuelle Informationen aus der christlichen Welt – als Ergänzung zum Magazin ADVENTISTEN HEUTE: Die zitierten Meldungen geben die Sichtweise des jeweiligen Verfassers bzw. der Nachrichtenagentur wieder und entsprechen nicht zwangsläufig der Ansicht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Aktualisierung laufend, mindestens einmal wöchtentlich bis Freitags gegen 18 Uhr.

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Im Rahmen des Projekts Nahrungsmittelsoforthilfe, das mit Unterstützung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine durchgeführt wird, haben Freiwillige 310.717 Brote, mehr als 60 Tonnen Nahrungsmittelhilfe und 376 Lebensmittelpakete an bedürftige Personen verteilt. Ebenso würden die Evakuierungen aus Krisengebieten fortgesetzt, berichtet die Hilfsorganisation ADRA Ukraine auf ihrer Webseite über ihre Tätigkeit in der vergangenen Woche.
Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine hilft die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA bei der Versorgung der Zivilgesellschaft und organisiert Evakuierungen. An den Grenzen der Ukraine zu Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Ungarn und der Slowakei nimmt ADRA die Geflüchteten auf und organisiert Weitertransporte. Auch in Deutschland hilft ADRA bei der Versorgung und Unterbringung der Schutzsuchenden. Die Hilfe sei langfristig angelegt, so ADRA.
„Frieden schaffen ohne Waffen“ war der Wahlspruch der kirchlichen Friedensbewegung während des Kalten Krieges. Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine wirkt dieser Ansatz überholt. Es scheint, dass nur noch Waffen helfen, den Frieden zu bewahren.
Vitaly Vlasenko, Leiter der Evangelischen Allianz von Russland (REA), bedauert in einem offenen Brief den Krieg seiner Nation gegen die Ukraine. Er spricht darin von «tiefer Trauer und Bitterkeit». Livenet.ch hat seinen offenen Brief, den er in diesen Tagen verfasst hat, übersetzt und publiziert. Am Tag vor dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine schrieb Vlasenko einen offenen Brief an Präsident Wladimir Putin, in dem er die Bitte der religiösen Führer der Ukraine um eine friedliche Lösung des Konflikts unterstützte.
Das russischsprachige Seelsorgetelefon „Telefon Doweria“ in Berlin verzeichnet seit Kriegsbeginn in der Ukraine deutlich mehr Anrufe. Das Projekt arbeitet in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Das russische Wort „Doweria“ bedeutet „Vertrauen“. Wie die Leiterin des Seelsorgeangebots, Tatjana Michalak (Berlin), der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA auf Anfrage mitteilte, hat sich die Anzahl der Anrufe seit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine verdoppelt. Die tägliche Zahl der Anrufe sei von 15 bis 20 auf 30 bis 35 angestiegen.
Nach umfangreichen Abklärungen durch Nothilfespezialisten der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist am 7. März ein Nothilfeprojekt gestartet. Verteilt über das ganze Land sollen in zehn ukrainischen Städten insgesamt 5.700 Menschen, vor allem Binnenflüchtlinge sowie schlechter gestellte Personen, während zwei Monaten finanziell unterstützt werden, damit sie die notwendigsten Dinge für ihren Alltag kaufen können, teilte ADRA Schweiz mit. Das Kapital von umgerechnet 66 Euro pro Person ist frei verfügbar und kann von den Empfängern nach ihrem jeweiligen Bedarf ausgegeben werden.
Die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat sich gemeinsam mit der adventistischen Hilfsorganisation ADRA, dem Advent-Wohlfahrtswerk (AWW), der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) sowie Vertretern des Arbeitskreises „Russischsprachige Adventisten in Deutschland“ als Initiativkreis getroffen, um konkrete Hilfen für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen auf den Weg zu bringen.
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