36 Prozent der Deutschen haben in ihrem jüngsten Urlaub kirchlich organisierte Angebote genutzt – etwa Gottesdienste und Konzerte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste (Heide) und des evangelischen Kirchenkreises Dithmarschen (Meldorf).
Auch wenn wir in der Bibel nicht das Wort „Urlaub“ finden, so wird doch in den Worten über den Sabbat klar, dass Gott den Menschen Ruhe gönnt. Aber wie gestalten wir unseren Urlaub?
„Der Freizeitalltag vieler Bundesbürger gleicht einer Stressrallye.“ Sie springen von einer in die nächste Aktivität, üben zahlreiche Tätigkeiten parallel aus und wollen „überall dabei sein aus lauter Angst, etwas zu verpassen“.
Ursprünglich war der Sabbat der Höhepunkt der Woche. An diesem Tag soll nicht die Arbeit bestimmend sein, sondern die Beziehungspflege zu Gott und die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht (vgl. Mk 2,27), quasi ein Geschenk des Himmels.