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ADRA: 1 Million Unterschriften für 262 Millionen Kinder ohne Schulbildung

Kampagnenwebseite von ADRA International (© Screenshot: ADRA Int.)

Mit der Initiative Every child. Everywhere. In School. (Jedes Kind, überall, hat Anrecht auf Schulbildung), des Hilfswerks ADRA und der protestantischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, wurden global während mehr als einem Jahr über 1,1 Millionen Unterschriften für den weltweiten Zugang aller Kinder zu schulischer Bildung gesammelt.

Die Unterschriften sollen Staats- und Regierungschefs in allen Ländern dazu aufrufen, jedem Kind das Recht auf Schulbildung zu ermöglichen – unabhängig von Rasse, Nationalität, Geschlecht, Religion oder Herkunft. „Wir bei ADRA akzeptieren die Tatsache nicht, dass 90 Prozent der Kinder mit Behinderungen in den Entwicklungsländern nicht zur Schule gehen können. Wir akzeptieren nicht, dass Flüchtlingskinder eine fünfmal höhere Wahrscheinlichkeit haben, nicht zur Schule gehen zu können, als ihre Altersgenossen, die nicht fliehen mussten. Wir akzeptieren nicht, dass 25 Millionen Kinder im Grundschulalter nie zur Schule gegangen sind“, schreibt Michael Kruger, Präsident von ADRA International, im aktuellen Newsletter von ADRA Europa.

262 Millionen Kindern und Jugendlichen wird das Recht auf Bildung verwehrt

Noch immer wird weltweit etwa 262 Millionen Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung verwehrt, wie eine Studie der UNESCO, dem Kinderhilfswerk der UNO, aus dem Jahr 2018 belegt. Dies entspricht fast einem Fünftel aller Kinder bis 17 Jahren weltweit. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unzureichende staatliche Bildungssysteme, Armut, abgelegene Wohnorte, geistige oder körperliche Behinderungen, politische Unruhen und viele mehr, schreibt ADRA Schweiz in einer Medienmitteilung zum Kampagnenstart. „Es ist an der Zeit, dass wir der Bildung oberste Priorität einräumen, damit jedes Kind sein von Gott gegebenes Potenzial nutzen kann“, sagte Jonathan Duffy, ehemaliger Präsident von ADRA International bei der Lancierung der Initiative. Bildung sei auch ein Ausweg aus der Armut, weil sie nicht nur das Leben eines einzelnen Kindes verändere, sondern auch das Leben der gesamten Familie, ihres Umfeldes und künftiger Generationen. Wenn jedes Kind Zugang zu Bildung erhalte, profitiere letztlich die gesamte Gesellschaft, so Duffy.

Träger der Initiative: ADRA und Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Mit weltweit über 21 Millionen Mitgliedern und dem global größten protestantischen Schul- und Bildungssystem hat die Weltkirche der Siebenten-Tags-Adventisten nicht nur eine einzigartige Möglichkeit, sondern auch eine moralische und christliche Verpflichtung, dazu beizutragen, jedem Kind Schulbildung und einen Schulabschluss zu ermöglichen – unabhängig von äußeren Umständen, schreibt ADRA.

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