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Wittenberg: Weltausstellung Reformation eröffnet am 20. Mai

("Adventisten heute"-Aktuell, 12.05.2017) Sie zählt zu den bedeutendsten Angeboten des Reformationsjubiläums: die Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg. Ab dem 20. Mai präsentieren sich mehr als 80 Aussteller aus Kirchen und Organisationen. Sie laden die Besucher ein, über die Reformation sowie gesellschaftliche und kirchliche Fragen nachzudenken. Bis zum 10. September wird es 16 Themenwochen mit über 2.000 Veranstaltungen geben, darunter Gottesdienste, Ausstellungen, Themenabende, Theaterstücke, Podiumsdiskussionen und Konzerte. Die Weltausstellung ist von Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie startet am 20. Mai um 14 Uhr mit einem Auftaktgottesdienst auf dem Wittenberger Marktplatz. Mit dabei sind unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, der Katholik Reiner Haseloff (CDU). Für die Veranstaltungen werden in der Stadt sieben sogenannte "Tore der Freiheit" mit Pavillons entlang den Wallanlagen Wittenbergs errichtet. Jedes Tor hat einen anderen Themenschwerpunkt, darunter Ökumene und Religion, Jugend, Spiritualität, Interreligiöser Dialog sowie Globalisierung und Eine Welt. Ein 25 Meter hoher, begehbarer "Buchturm" am Wittenberger Hauptbahnhof wird die Bibel als Buch der Bücher darstellen.

"Gnadau" stellt vier Schwerpunkte des Pietismus vor

Einen der aufgestellten Pavillons hat ein Team des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) gestaltet. Er befindet sich im Torbereich "Spiritualität" direkt neben dem Lutherhaus. "Der Pietismus ist in der evangelischen Christenheit nach der Reformation die nachhaltigste Bewegung", sagte der frühere Generalsekretär, Theo Schneider (Wittenberg), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. "Deswegen gehört er zu einem solchen Jubiläum selbstverständlich dazu." Unter dem Motto "Glaube in Bewegung - Reformation und Pietismus" gehe es um die geschichtliche und aktuelle Bedeutung. In dem 400 Quadratmeter großen Zelt werden laut Schneider vier Schwerpunkte des Pietismus multimedial vorgestellt, nämlich die Bereiche Bibel, Mission und Evangelisation, Diakonie sowie Gemeinschaft. Offizielle Führungen werde es nicht geben. Man habe aber 90 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland gewinnen können, die jeweils für einige Tage als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Während der Öffnungszeiten werden immer zwischen fünf und sieben Personen vor Ort sein, verspricht Schneider. (idea)

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