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USA: Ben Carson liegt an der Spitze

("Adventisten heute"-Aktuell, 18.9.2015) Eine Umfrage zur Beliebtheit der republikanischen Präsidentschaftsbewerber unter theologisch konservativen Christen sieht den früheren Neurochirurgen Ben Carson in Führung.
Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Gallup (Washington) liegt die Zustimmung für den derzeit in allen Umfragen führenden 69-jährigen Unternehmer Donald Trump unter "sehr religiösen" Republikanern bei nur 22 Prozent. In dieser Statistik führt der Farbige Carson mit 56 Prozent vor dem ehemaligen Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, und dem Senator aus Florida, Marco Rubio (beide 49 Prozent). Unter den "gemäßigt Religiösen" belegt Trump den vierten Platz mit 36 Prozent hinter Carson (52 Prozent), Rubio (41 Prozent) und dem texanischen Senator Ted Cruz (39 Prozent). Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.
In der Vergangenheit griffen evangelikale Vertreter Trump teilweise scharf an: "Er ist ein reueloser Serienehebrecher, der zwei seiner Frauen für andere verlassen hat", sagte der Präsident des Komitees für Ethik und Religionsfreiheit der Südlichen Baptisten, Russel Moore (Washington), über ihn. Er stehe nicht für die Werte der Evangelikalen in den USA.

Carson entschuldigt sich bei Trump

Unterdessen hat sich Carson bei Trump dafür entschuldigt, dessen christlichen Glauben in Zweifel gezogen zu haben. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Anaheim (Bundesstaat Kalifornien) hatte Carson über den Medienmogul gesagt: "Demut und Gottesfurcht sind Reichtümer, die einen Großteil dessen ausmachen, wer ich bin. Das sehe ich bei ihm nicht." Dem Fernsehsender Fox News (New York) sagte Carson nun: "Das ist mir rausgerutscht. Deswegen entschuldige ich mich. Es gibt nie einen Grund, den Glauben eines anderen Menschen in Zweifel zu ziehen. Das ist etwas zwischen ihm und Gott." (idea)

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