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Papua-Neuguinea: Australische Außenministerin eröffnet ADRA-Projekt

Australiens Hochkommissar für Papua-Neuguinea, Bruce Davis (li.), und der Vorstandsvorsitzende von ADRA Papua-Neuguinea, Pastor Kepsie Elodo, unterzeichnen die Vereinbarung. Im Hintergrund links Australiens Außenministerin Julie Bishop. (Foto: ADRA PNG/Adventist Record)

Die australische Außenministerin Julie Bishop hat am 21. März 2018 ein Projekt zur Stärkung der Eigenständigkeit von Kommunen im Bezirk Kavieng, Provinz New Ireland/Papua-Neuguinea, eröffnet. Das von der Adventstischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Papua-Neuguinea durchgeführte „Inclusive Community Empowerment Project“ (ICEMP) soll eine saubere Wasserversorgung, größere Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel und eine verbesserte Alphabetisierung für mehr als 12.000 Menschen in der Region ermöglichen, berichtete die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) Anfang April.

ICEMP ist ein auf 30 Monate ausgelegtes Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der lokalen Kommune entwickelt wurde. Außenministerin Bishop traf sich mit den Empfängern des Projekts. Sie würdigte die Arbeit von ADRA Papua-Neuguinea, dem humanitären Dienst der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Ministerin brachte ihre Freude zum Ausdruck, mehr Frauen und Mädchen in den Kommunen im Bezirk Kavieng mit verbesserten Bildungschancen und nachhaltigen Lebensgrundlagen unterstützt zu sehen.

Zum ersten Mal wurde ein Projekt des „Papua New Guinea Incentive Fund“ von einem australischen Bundesminister in Papua-Neuguinea offiziell ins Leben gerufen. Der „Incentive Fund“ vergibt Zuschüsse an leistungsstarke Organisationen, um die Erbringung von Dienstleistungen zu verbessern und den Menschen von Papua-Neuguinea wirtschaftliche Möglichkeiten zu bieten. Er wird von der australischen Regierung finanziert. Sie stellte dem „Inclusive Community Empowerment Project“ (ICEMP) einen Zuschuss von umgerechnet rund 920.000 Euro zur Verfügung.


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