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Lebenszentrum mit Service-Wohnungen und Hospiz entsteht in Uelzen





Service-Wohnhaus Uelzen


So wird das Service-Wohnhaus einmal aussehen. (Zeichnung: NDV-Grundstücksverwaltung)




("Adventisten heute"-Aktuell, 7.9.2012) Die Menschen werden hierzulande immer älter. Weil immer weniger Kinder zur Welt kommen, wird es folglich immer mehr Senioren geben. Und so fragen sich viele - zuweilen mit einem bangen Gefühl - wie und wo sie im Alter leben werden. Eine Antwort darauf wird gerade - Stein auf Stein - in Uelzen gegeben. Dort wurde am 28. August feierlich der erste Spatenstich zu zwei neuen Projekten getan, die das bestehende Advent-Altenheim ergänzen: ein Wohnhaus mit 40 Service-Wohnungen und ein Hospiz. Bei den Service-Wohnungen können die Dienstleistungen (z. B. Reinigung) individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner angepasst werden. Das Hospiz ist die zweite adventistische Einrichtung dieser Art in Deutschland (nach Lauchhammer in Brandenburg).
Gemeinsam mit dem Seniorenheim bilden die neuen Gebäude ein architektonisches Ensemble, dadurch soll eine kleine Dorfgemeinschaft - ein Lebenszentrum - entstehen. Wie es sich für ein Dorf gehört, steht mittendrin die Kirche - in diesem Fall die Adventgemeinde Uelzen-Am Stadtwald mit ihren geistlichen und sozialen Angeboten. Auch mit dem gesellschaftlichen Leben der Stadt Uelzen soll die Verbindung gesucht werden. Diese Vision stellte Thomas Röstel, der Leiter der Grundstücksverwaltung des Norddeutschen Verbandes, den Gästen und Schaulustigen anlässlich des Spatenstichs vor.
Als Vorsitzender des Advent-Wohlfahrtswerks e. V. hob Johannes Naether die christlichen Werte des Trägers hervor. Diese seien eine Triebfeder für das Handeln - insbesondere die ganzheitliche Sicht auf den Menschen, dessen körperliche, emotionale, geistige und geistliche Bedürfnisse ernst genommen werden sollten.
Der Uelzener Bürgermeister Otto Lukat unterbrach seinen Urlaub, um bei diesem Ereignis dabei zu sein: "Ich bin gern gekommen, weil ich Ihr Engagement seit Jahren kenne und schätze", lobte er und ergänzte, dass aufgrund der Bevölkerungsentwicklung neue Ideen für das Zusammenleben der Generationen gefragt seien. Gemeinsam mit Thomas Röstel und Johannes Naether griff er anschließend beherzt zum Spaten.
15 Monate wurden für die Bauzeit angesetzt, sieben Millionen Euro betragen die Kosten. Spenden sind willkommen. (Thomas Lobitz)

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