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Kauder: Christenverfolgung wird oft heruntergespielt

("Adventisten heute"-Aktuell, 8.11.2013) Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (Berlin), beklagt, dass Christenverfolgung in weiten Teilen der Öffentlichkeit lange Zeit nicht wahrgenommen oder heruntergespielt wurde. Menschenrechtsgruppen, Politiker und die Presse hätten dieses Thema für unangebracht gehalten. "Dabei sind Benachteiligung, Bedrängnis und Verfolgung von Menschen aufgrund ihres Glaubens harte Tatsachen in der Welt des 21. Jahrhunderts", schreibt Kauder in einem Editorial für ein Sonderheft, das die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar/Mittelhessen) ihrem Wochenmagazin ideaSpektrum beilegt. Anlass ist der Gebetstag für verfolgte Christen, den die Weltweite Evangelische Allianz am 10. November veranstaltet.

Christen sind am meisten verfolgt

Wie Kauder weiter ausführt, wird das Menschenrecht auf Glaubens- und Bekenntnisfreiheit immer öfter missachtet. Eine "harte Tatsache" sei auch, dass Christen am meisten von diesem Rechtsbruch und seinen Folgen betroffen seien. Beispielhaft nennt er das Schicksal etwa der pakistanischen Christin Asia Bibi, die wegen angeblicher Schmähung des Propheten Mohammed seit drei Jahren im Gefängnis sitzt. Der iranische Pastor Youcef Nadarkhani war 2012 nach weltweiter Intervention von Politikern und Menschenrechtlern überraschend freigelassen worden. Im Jahr 2009 war der frühere Leiter einer Untergrundgemeinde wegen "Abfalls vom Islam" und "Verbreitung nicht-islamischer Lehren" zum Tode verurteilt worden.

Das Schicksal der Verfolgten bekanntmachen

Laut Kauder ist Christenverfolgung "die schärfste Form der Einschränkung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit". Es sei eine "bedrückende Tatsache", dass es in Staaten wie Nigeria, dem Irak, dem Iran, Nordkorea und Saudi-Arabien lebensgefährlich sein könne, ein Christ zu sein. Deshalb begrüße er es ausdrücklich, dass die Evangelische Nachrichtenagentur idea diese traurige Tatsache zum Anlass für ein Sonderheft nehme. Kauder: "Denn unsere Brüder und Schwestern im Glauben brauchen unsere Solidarität. Sie brauchen unseren Beistand im Gebet. Vor allem aber kann ihr Leben davon abhängen, dass wir ihr Schicksal bekanntmachen. Wir können den Machthabern zeigen, dass wir das Unrecht der Benachteiligung und der Verfolgung nicht länger hinnehmen wollen." (idea)

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