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Katastrophen werden immer schwerer

("Adventisten heute"-Aktuell, 8.4.2011) Naturkatastrophen werden immer schwerer. Die Schäden, die etwa das jüngste schwere Erdbeben und der folgende Tsunami vom 11. März in Japan anrichteten, werden in Medien oft als apokalyptisch - also endzeitlich - beschrieben. Diese Wortwahl erinnert Christen an Zeichen, die Jesus Christus für die Zeit vor seiner Wiederkehr genannt hat, etwa: "Es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen" (Lukas 21,11).

2010: Jahr der Naturkatastrophen

Schon das Jahr 2010 war ein Jahr der Naturkatastrophen: 304.000 Menschen verloren ihr Leben, der wirtschaftliche Schaden betrug rund 155 Milliarden Euro. Damit übertrafen die Auswirkungen von Naturkatastrophen jene des Vorjahrs bei weitem. Das geht aus einer Studie des Rückversicherers Swiss Re (Zürich) hervor. Ein Drittel der Schäden entfielen auf Erdbeben, und auch in diesem Jahr werden diese über dem Durchschnitt liegen: Das Beben vom 22. Februar in Christchurch (Neuseeland) verursachte Schäden zwischen 4 und 9 Milliarden Euro. Eine Berechnung der Folgen der Katastrophen in Japan kann Swiss Re aufgrund der sehr komplexen und weiter unsicheren Lage, etwa durch das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima, noch nicht vorlegen.

Risiken steigen durch Bevölkerungswachstum

"Obwohl sich bei den weltweiten Erdbebenaktivitäten kein langfristig steigender Trend abzeichnet, nehmen die durch Erdbeben verursachten Todesfälle und Versicherungsschäden zu", erklärte der Autor der Studie, Balz Grollimund. Ursachen dafür seien nicht nur die Stärke der Ereignisse, sondern auch das Bevölkerungswachstum, die schnell expandierenden Ballungsgebiete in erdbebengefährdeten Regionen und der steigende Wohlstand.
Im Jahr 2010 wurden die höchsten Versicherungsschäden durch Erdbeben in Chile und Neuseeland ausgelöst. Hohe Sachschäden verursachten der Wintersturm Xynthia in Westeuropa und der Untergang der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Der am stärksten von Katastrophen betroffene Kontinent war Asien; außergewöhnlich starke Regenfälle führten im Sommer zu verheerenden Überschwemmungen in Pakistan und China. (idea)

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