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Gebet um Erweckung und Reformation - auch in Europa

("Adventisten heute"-Aktuell, 19.11.2010) Der Exekutivausschuss der Euro-Afrika-Division (EUD) der Siebenten-Tags-Adventisten tagt zweimal im Jahr. Zu den Aufgaben dieses Leitungsgremiums mit Repräsentanten aus den Kirchenleitungen und Institutionen des Gebietes der EUD gehören u. a. die Koordination der länderübergreifenden Veranstaltungen und Aktivitäten, die Annahme der Arbeits- und Finanzberichte und die Besetzung freigewordener Leitungspositionen. Besondere Höhepunkte sind der Erfahrungsaustausch, das gemeinsame Beten und die Andachtszeiten. Um diese geistliche Komponente auszubauen, soll die zweite Sitzung im Jahr ("Herbstsitzung") ab jetzt bereits am Freitag beginnen, so dass der Sabbat dem Austausch, dem Bibelstudium und dem Gebet gewidmet werden kann.

Erweckung und Reformation

Ein Schwerpunkt der Sitzung Anfang November in Collonges-sous-Saleve (unweit der Stadt Genf) war das Anliegen, das vom neuen Präsidenten der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) Ted Wilson und seinem Team einige Wochen zuvor den über 300 Verantwortungsträgern aus aller Welt ans Herz gelegt worden war: Anlässlich der Herbstsitzung der Weltkirche in den USA wurde "ein dringlicher Aufruf zur Erweckung, Reformation, Jüngerschaft und Evangelisation" verabschiedet("Adventisten heute"-Online berichtete, siehe unten).
In dem Dokument mit dem Titel "Gottes versprochene Gabe" (gemeint ist die Ausgießung des Heiligen Geistes am Ende der Zeit, auch "Spätregen" genannt) heißt es u. a.: "Es gibt nichts Wichtigeres, als Jesus zu kennen, sein Wort zu studieren, seine Wahrheit zu verstehen und nach der Erfüllung seines Versprechens, der Ausgießung des Heiligen Geistes im machtvollen Spätregen, zu trachten, um den großen Missionsauftrag ausführen zu können."
Pastor Armando Miranda, einer der Vizepräsidenten der Weltkirchenleitung und Vorsitzender des von Ted Wilson eingesetzten Arbeitskreises für Erweckung und Reformation, berichtete den Teilnehmern in Collonges von den Hintergründen dieser Initiative und auch von der überwältigenden Begeisterung, die sie weltweit auslöst.

Gebetsinitiative in Europa - einschließlich Deutschland

Pastor Bruno Vertallier, Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in der EUD (mit Sitz in Bern), ermutigte die Teilnehmer, sich an dieser Initiative zu beteiligen und stellte die (leicht ergänzte) "europäische Variante 777" vor: Wir beten 7 Tage in der Woche um 7:00 Uhr morgens oder 7:00 Uhr abends für jeweils 7 Menschen, um mit ihnen ins Gespräch über Jesus zu kommen.
Auch die Leiter der Freikirche in Deutschland - Pastor Günther Machel (SDV) und Pastor Klaus van Treeck (NDV) - unterstützen diese Gebetsinitiative voll und ganz. In einem Schreiben an die Pastoren und Leiter der 572 Adventgemeinden in Deutschland ermutigen sie die Gemeinden, sich während der am 20. November beginnenden Gebetswoche (siehe unten) dieser Initiative anzuschließen. Als weiteres, konkretes Gebetsanliegen nennen sie die große Evangelisation, die im Herbst 2011 zeitgleich mit Satelliten-Unterstützung in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfindet.
Dem Schreiben der deutschen Leiter liegt das Dokument "Gottes versprochene Gabe. Ein dringlicher Aufruf zur Erweckung, Reformation, Jüngerschaft und Evangelisation" bei. Dieses Dokument erscheint ebenfalls in der Januar-Ausgabe von "Adventist World" (in der Heftmitte der Januar-Ausgabe von "Adventisten heute") zusammen mit weiterführendem Material zum Thema Erweckung und Reformation. (edp)

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