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Freiheitspreis für Menschenrechtszentrum

("Adventisten heute"-Aktuell, 12.8.2016) Das Menschenrechtszentrum Cottbus erhält den ersten Brandenburger Freiheitspreis. Das gab die Jury am 9. August bekannt. Die Auszeichnung wird am 11. Oktober mit einem Festakt im Dom zu Brandenburg überreicht. Die Laudatio hält Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Wie der Vorsitzende der Jury, der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber (Berlin), sagte, überzeugte die gemeinsame Initiative ehemaliger Häftlinge und engagierter Zeitgenossen: "Sie bildet die Grundlage für ein Projekt, das die Erinnerung an das Schicksal politischer Gefangener in der Zeit der DDR mit dem Einsatz für die Achtung und den Schutz von Menschen- und Bürgerrechten heute und morgen verbindet."

Demokratie braucht Schutz

Nachdem das Gebäude als Haftanstalt nicht mehr genutzt wurde, kaufte der Verein das Gelände, um einen Erinnerungs- und Bildungsort zu schaffen. Seit 2013 wird dort eine Dauerausstellung präsentiert. Die geschäftsführende Vorsitzende des Menschenrechtszentrums Cottbus, Sylvia Wähling, erklärte, mit der Ausstellung wolle man besonders jungen Menschen zeigen, wie schutzbedürftig die Demokratie sei: "Nur durch lebendige Erinnerung können wir dazu beitragen, dass es nie wieder zu einer Diktatur in Deutschland kommt."

Der Brandenburger Freiheitspreis wurde vom Domstift Brandenburg 2015 anlässlich des 850-jährigen Jubiläums des Brandenburger Doms ausgelobt. Er wird alle zwei Jahre an herausragende Personen oder Institutionen vergeben, die engagiert und vorbildlich in den Bereichen Kultur, Religion, Wirtschaft oder Politik zur Verwirklichung des Freiheitsgedankens beigetragen haben. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. (idea)

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