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Fast jeder dritte Deutsche weiß mit Reformation nichts anzufangen

("Adventisten heute"-Aktuell, 28.10.2016) Nur ein gutes Viertel der Deutschen (28 Prozent) verbindet mit der Reformation die Gründung der evangelischen Kirche. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Anlass ist der bevorstehende Beginn des Jubiläums "500 Jahre Reformation" am 31. Oktober. Ihr Ausgangspunkt war der Thesenanschlag Martin Luthers (1483-1546) am 31. Oktober 1517 in Wittenberg.

Der Umfrage zufolge denken 29 Prozent bei Reformation an Erneuerung. Zwölf Prozent nannten die Kirchenspaltung. Fast jeder dritte Befragte (30 Prozent) weiß keine Antwort auf die Frage, was Reformation für ihn bedeutet,

verbindet damit nichts Bestimmtes oder macht keine Angabe. Frauen assoziieren bei dem Thema eher Erneuerung (30 zu 28 Prozent), während Männer mehr die Gründung der evangelischen Kirche sehen (31 zu 26 Prozent). Auch die Kirchenspaltung wird häufiger von Männern (14 Prozent) mit Reformation in Verbindung gebracht als von Frauen (zehn Prozent).

Reformation als Erneuerung

Deutliche Unterschiede gibt es bei den konfessionell gebundenen Befragten. Während 39 Prozent der landeskirchlichen und 40 Prozent der freikirchlichen Protestanten bei Reformation an die Gründung der evangelischen Kirche denken, sind es bei den Katholiken nur 25 Prozent. Letztere verknüpfen den Begriff vor allem mit Erneuerung (30 Prozent). Bei jedem fünften Katholiken kommt der Gedanke an Kirchenspaltung (20 Prozent). Bei Landes- und Freikirchlern ist das nur bei acht bzw. sechs Prozent der Fall. Konfessionslosen kommt bei Reformation vor allem Erneuerung (31 Prozent) und die Gründung der evangelischen Kirche (25 Prozent) in den Sinn.

An der Befragung nahmen 2.043 Personen ab 18 Jahren teil. (idea)

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