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Australische Buschfeuer suchen auch Kirchen heim

(AdventEcho online, 13.2.2009) Bei den größten Buschbränden im australischen Hochsommer seit 1983 sind bisher fast 200 Menschen zu Tode gekommen; Tausende haben durch den "Feuer-Tsunami" Häuser und Besitz verloren. Auch Kirchen und christliche Freizeitanlagen wurden zerstört. Pfarrer in den verwüsteten Orten Kinglake und Marysville nahe Melbourne stehen ohne Kirche da; einige Gemeindemitglieder sind in den Flammen umgekommen, viele haben alles verloren. Die Kirchen beteiligen sich an humanitärer Hilfe und leisten Seelsorge.

Auch Adventisten betroffen

Im Staat Victoria sind auch adventistische Familien unter jenen, die Angehörige und ihre Häuser verloren haben. Die australische Zentrale von ADRA, der Katastrophen- und Entwicklungshilfe-Organisation der Siebenten-Tags-Adventisten, hat dem australischen Roten Kreuz, das im Auftrag der Regierung die Koordination übernommen hat, 101.000 US-Dollar Soforthilfe überwiesen. Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten im Staat Victoria hat die Adventgemeinden der Region zu einem besonderen Opfer am Samstag, 14. Februar, aufgerufen. Das Geld soll direkt und auf schnellstem Wege den betroffenen adventistischen Familien und deren Freunden weitergeleitet werden.

Reden von Strafe Gottes "herzlos und beleidigend"

Für Empörung hat der Pfingstpastor Danny Nalliah gesorgt. Die Brände seien eine Strafe für die Liberalisierung von Abtreibungsgesetzen im Bundesstaat New South Wales, erklärte der Leiter des Missionswerks "Catch the Fire" (Fang das Feuer). Gott habe ihm die Strafe für "das Abschlachten ungeborener Kinder" bereits am 21. Oktober 2008 in einem Traum angekündigt. Der ökumenische Christenrat in New South Wales verurteilte Nalliahs Äußerungen scharf. Es sei "herzlos und "beleidigend", einen solchen Zusammenhang herzustellen. (idea/edp)

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