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Adventistischer Pastor in Guatemala ermordet

(AdventEcho online, 13.3.2009) Siebenten-Tags-Adventisten in Guatemala trauern um einen ihrer Pastoren, der auf tragische Weise ums Leben kam, während er am 26. Februar im Süden Guatemalas unterwegs war. Der 33-jährige Erick Cerritos, ein eingeborener Bürger des Landes, fuhr mit seiner Familie in seinem Wagen, als ihm plötzlich ein Autofahrer den Weg abschnitt und mehrmals auf ihn schoss.
Cerritos, der mehr als zehn Jahre im Nachbarland Honduras als Prediger gedient hatte, ist das jüngste Opfer der Adventgemeinde in Guatemala, das auf die eskalierende Gewalt im Lande zurückzuführen ist. "Die Gewalt in Guatemala ist nicht zu stoppen", sagt Juan LÃġpez, Pressesprecher der Siebenten-Tags-Adventisten in Guatemala City. Seit 2008 seien mehr als 122 Adventisten von Gewalt betroffen gewesen. "Zwölf Gemeindeglieder wurden ermordet, 100 wurden erpresst und zehn wurden von Gangmitgliedern und Drogendealern im ganzen Land als Geiseln genommen", fügte LÃġpez hinzu.
Nach einer Gedenkfeier in Guatemala am Tag nach dem Mord wurde Cerritos Leiche nach Tegucigalpa, Honduras, gebracht, wo sich am 28. Februar mehr als 800 Personen zu einem Gedenkgottesdienst versammelten. Andere verfolgten die Gedenkfeier über das Radioprogramm. Besonders lobend erwähnt wurde Cerritos hingebungsvoller Dienst als Pastor in Honduras.
Wie Lopez verlauten ließ, haben die Adventgemeinden in Guatemala vor, in den kommenden Wochen einen Marsch gegen die Gewalt im ganzen Land zu organisieren.
In Guatemala gibt es fast 200.000 Siebenten-Tags-Adventisten, die sich in 650 Gemeinden versammeln. In Honduras sind es rund 267.000 Glieder, die in 767 Gemeinden wöchentlich am Sabbat zusammenkommen. (AR/im)

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