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Adventisten eröffnen Kulturlounge in Frankfurt am Main

("Adventisten heute"-Aktuell, 26.12.2014) Eine ungewöhnliche Begegnungsstätte hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Frankfurt am Main eröffnet: die "PRESENCE kulturlounge" in Stadtteil Bornheim. Sie soll zwanglose Treffen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ermöglichen und so interkulturelles Lernen fördern, erläuterte der Initiator des Projektes, der aus Äthiopien stammende Pastor Simret Mahary (Frankfurt am Main). Auf diese Weise trage seine Freikirche dazu bei, das biblische Gebot "Suchet der Stadt Bestes" (Jeremia 29,7) zu erfüllen. Es gehe nicht um Missionierung der Besucher durch die Hintertür. Ihn treibe die Vorstellung an, dass alle Menschen Geschöpfe Gottes seien und Gott durch sie wirke: "Gott hat diese Welt geschaffen, die ihm gehört. Wie er hier wirkt, ist allein seine Sache." Der Präsident des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland der Freikirche, Norbert Dorotik (Darmstadt), würdigte das Projekt: "Wir möchten zum ganzheitlichen Leben anregen." Wer sich mit Kultur auseinandersetze, befasse sich immer auch mit der Sinnfrage des Lebens.

Unterstützung durch die Weltkirche

Der Landesverband hat Mahary mit einer halben Stelle für diese Arbeit freigestellt. Darüber hinaus unterstützt auch die Weltkirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Projekt finanziell. Man sei auch offen für die Mitarbeit von Christen aus anderen Kirchen, ergänzte Mahary. Die Lounge ist vorläufig am Dienstag- und Donnerstagabend sowie am Wochenende geöffnet. Dann stehen unter anderem Musikdarbietungen und Filmvorführungen auf dem Programm. Serviert werden alkoholfreie Getränke und selbst gebackener Kuchen. Weltweit hat die Freikirche etwa 17 Millionen Mitglieder in 206 Ländern. In Deutschland liegt die Mitgliederzahl bei 35.000. Im Unterschied zu anderen Kirchen feiern Adventisten den Sonnabend und nicht den Sonntag als Ruhetag. Außerdem legen sie Wert auf eine gesunde Lebensweise und verzichten auf Alkohol und Tabak. (idea)


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