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50 Millionen Kinderbibeln in 140 Ländern und 172 Sprachen verbreitet

("Adventisten heute"-Aktuell, 29.6.2012) Die Kinderbibel des internationalen katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" habe laut ZENIT eine Auflage von 50 Millionen Exemplaren erreicht. "Diese hohe Zahl zeigt uns, wie groß der Hunger nach Gott heute ist", freut sich Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von "Kirche in Not" in Deutschland, über die hohe Nachfrage.
Die Kinderbibel werde von Priestern, Missionaren, Katecheten und Religionslehrern in 140 Ländern und 172 Sprachen eingesetzt, heißt es in der Mitteilung des Hilfswerks. Die Geschäftsführerin von "Kirche in Not" in Deutschland, Karin Maria Fenbert, sei vor allem den vielen Wohltätern ihres Werkes dankbar, denn diese ermöglichten die kostenlose Verteilung der Kinderbibeln an die Ärmsten der Armen. Dies sei ein Zeichen der weltweiten Solidarität im Glauben, so Fenbert. "Es ist ein Geschenk unserer Wohltäter für die Kinder der Welt." Das Jubiläumsexemplar erscheine in Angola.
Die Kinderbibel geht auf Pater Werenfried van Straaten (1913-2003) zurück, den Gründer von "Kirche in Not". Als die Vereinten Nationen 1979 zum "Jahr des Kindes" ausgerufen hatten, wollte auch Pater Werenfried ein Zeichen gegen die Nöte von Kindern setzen. "Kinder brauchen eine Kinderbibel, damit das Bild Jesu in ihren Herzen lebendig wird", war er überzeugt. Die ersten Exemplare der Kinderbibel stellte er Anfang 1979 während der Generalkonferenz der lateinamerikanischen Bischöfe im mexikanischen Puebla vor. Die Bischöfe waren von dieser Unterstützung für ihre Pastoralarbeit begeistert und bestellten spontan 1,2 Millionen Exemplare. (APD)


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