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20 Jahre nach der Revolution: DDR nicht verklären

(AdventEcho online, 2.10.2009) 20 Jahre nach der friedlichen Revolution haben Christen davor gewarnt, die DDR zu verklären. Es dürfe nie vergessen werden, dass sie ein grausamer Unrechtsstaat gewesen sei, hieß es bei einer Tagung, die vom 27. bis 30. September in Schwäbisch Gmünd unter dem Thema "Soli Deo Gloria - Gott allein die Ehre" stattfindet. Referenten sind vor allem Christen, die in der DDR schwer bedrängt wurden. Sie erinnerten daran, dass zwischen 1949 und 1989 rund 250.000 Bürger in der DDR verhaftet wurden, weil sie eine andere Meinung als die herrschenden Kommunisten hatten. Zuvor schon seien 148.000 Personen wegen angeblich antisowjetischer Propaganda eingesperrt worden. Von ihnen seien 96.000 in von den Nationalsozialisten übernommenen Konzentrationslagern und Gefängnissen an Hunger, Krankheit und Misshandlungen umgekommen.
Im Blick auf Untersuchungen in Thüringen, dass sich heute mehr als 20 Prozent der Bevölkerung die sozialen Errungenschaften der DDR zurückwünschten, wandte sich der Inspektor des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes, Matthias Dreßler (Chemnitz), dagegen, die Vergangenheit schön zu reden. Über genügend Kinderkrippen und Arbeitsplätzen sowie niedrige Mieten dürfe man nicht die allgegenwärtige Stasi, die Diskriminierung von Christen sowie die Toten an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze vergessen. Die Mauer nannte Dreßler ein Monument der Demütigung von 17 Millionen Deutschen. (idea)

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