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Mut für morgen – Geschichten aus der Kirche I Aheu 7-8/26

Von: nicole Datum Beitrag: 21.07.2026 Kommentare: Keine Kommentare Tags: , , , ,

Das Motto zum 150-jährigen Jubiläum unserer Freikirche in Deutschland lautet „Mut für morgen“. Eine „Mut für morgen“-Kirche verlässt die eigene Komfortzone und wagt Neues. Der ausgewählte Mottotext aus 2. Timotheus 1,7 ermutigt dazu, mit Kraft, Liebe und Besonnenheit voranzugehen und zu handeln. „Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!“, schreibt Paulus in Epheser 4,2. Drei Eigenschaften, die bestimmte Aspekte des Mutes hervorheben: die Abhängigkeit von Gott anzuerkennen, sich nicht über andere zu stellen, sondern zu dienen. Sanftmut steht für innerliche Ruhe und Besonnenheit. Luther übersetzte Langmut mit „Geduld”. Beide Begriffe überschneiden sich, sind aber nicht dasselbe. „Langmut“ zielt konkreter auf den Umgang mit Menschen, z. B. bei der Lösung von Konflikten oder dem Aushalten von Meinungsverschiedenheiten.

Auch die im Thema des Monats enthaltenen Geschichten aus der Kirche zeugen von beidem: einerseits vom Mut, Neues zu wagen und Risiken einzugehen. Andererseits enthalten sie auch die Aspekte Demut, Langmut und Sanftmut. All diese Facetten von Mut ergänzen sich und bilden die Kirche von heute.

Geschichten, die Mutmachen fürs Morgen. (Cover: © PeopleImages/ Shutterstock.com; Covergestaltung: Büro Friedland, Hamburg)

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