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Wie militant sind religiöse Menschen?

("Adventisten heute"-Aktuell, 17.4.2015) Weltweit nehmen religiös motivierte Konflikte und der Terrorismus muslimischer Extremisten vom Schlag des "Islamischen Staates" (IS) zu. Obwohl sich alle Religionen als friedliebend verstehen, ist die Bereitschaft zur Gewaltanwendung unterschiedlich ausgeprägt. Einer weltweiten Umfrage des Marktforschungsverbundes WIN/Gallup International (Zürich) zufolge sind 78 Prozent der Muslime bereit, zu den Waffen zu greifen. Darauf folgen Hindus mit 77 Prozent, Buddhisten (66) und Atheisten (57). Rund 51 Prozent der Juden würden für ihr Land in den Krieg ziehen. Ebenfalls bei 50 Prozent liegt der Anteil bei Christen. Er schwanke zwischen 48 Prozent unter den Protestanten, 52 Prozent bei den Katholiken, 53 Prozent bei den Orthodoxen und 55 Prozent bei Angehörigen anderer christlichen Glaubensrichtungen, schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung.

Jeder vierte Westeuropäer würde in den Krieg ziehen

Für die Umfrage befragte WIN/Gallup International im vorigen Jahr rund 64.000 Personen in 65 Ländern. Den Ergebnissen zufolge würden rund 60 Prozent aller Menschen für ihr Land mit Waffengewalt kämpfen. 27 Prozent lehnen dies ab, und die übrigen sind unentschieden. In Westeuropa ist die Bereitschaft zur Gewaltanwendung am schwächsten; hier würden 25 Prozent zu den Waffen greifen; 53 Prozent lehnen dies ab. In Deutschland können sich nur 18 Prozent vorstellen, in einen Krieg zu ziehen. Im Unterschied dazu sind 77 Prozent der Menschen in Nordafrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten dazu bereit. In Asien liegt der Anteil mit 71 Prozent geringfügig niedriger. (idea)

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