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Village (Das Dorf): Kennerspiel des Jahres 2012

("Adventisten heute"-Aktuell, 14.12.2012) "Village" (Dorf) heißt das neueste Spiel, das die Brands erfunden haben. Es erhielt den "Deutschen Spielepreis" und das Prädikat "Kennerspiel 2012" von der Jury des Preises "Spiel des Jahres". Das Spiel "Village" sorgte für Schlagzeilen, weil es auf die Themen Tod und Kirche eingeht. Es geht darum, dass zwei bis vier Spieler das Leben in einem mittelalterlichen Dorf nachspielen - über vier Generationen: Neue Dorfbewohner werden geboren, heiraten, arbeiten und sterben. "Village ist ein Spiegelbild des Lebens", erklärt Inka Brand. Durch clevere Züge gewinnen die Spieler mehr Einfluss oder sparen Zeit. Immer wieder werden wichtige Entscheidungen gefällt: Soll eine Spielfigur auf dem Bauernhof bleiben, einen Handwerksberuf erlernen, auf Wanderschaft gehen, im Rathaus Politik betreiben oder eine Kirchenkarriere anstreben? Erst am Spielende - nach etwa 90 Minuten - zeigt sich, welche Familie gewonn en hat.

Warum der Tod in einem Spiel vorkommt

"Der Tod gehört zum Leben", sagt Inka Brand, und deshalb müsse er auch im Spiel vorkommen. Dass auch die Kirche in dem Spiel eine große Bedeutung habe, ergebe sich aus dem Spielgeschehen: "Gerade im Mittelalter beeinflusste die Kirche das Leben der Menschen entscheidend." Dabei nehme das Spiel durchaus den Gedanken auf, dass manche Entscheidungen nicht redlich gefällt wurden. "Das zeigt sich bei uns durch den Spielzug ‚bestechbar'", erläutert die Spieleerfinderin und lacht. Sie gehört selber zur evangelischen Kirche, während ihr Ehemann Katholik ist. Sie bekennt: "Die Kirche spielt auch in unserem Leben eine Rolle: Unser Sohn Lukas geht zurzeit in den Konfirmandenunterricht, Emily in den Kindergottesdienst."

Auszeichnung auch für die Kinder

Die beiden Kinder haben die Leidenschaft der Eltern offenbar geerbt. Denn sie haben das Kartenspiel "Mogel Motte" erfunden. Dafür erhielten sie den Kinderspielpreis. Den haben ihre Eltern übrigens auch schon bekommen - im vergangenen Jahr für "Monsterfalle". Bereits 40 Spiele haben die beiden erfunden. "Manchmal steht ein Spiel nach zwei Stunden, manchmal dauert es ein Jahr, bis es den letzten Schliff hat", sagt Inka Brand.
Wer noch nicht gerne spielt, sollte es mit einem Familienspiel versuchen, das als "Spiel des Jahres" ausgezeichnet wurde, rät Inka Brand. Sie empfiehlt "Zug um Zug", "Die Siedler von Catan" und "Carcassonne". Die werden in ihrer Familie gerne gespielt. Ohne ihre Leidenschaft für Spiele würde es die Familie Brand in ihrer jetzigen Zusammensetzung nicht geben, räumt sie ein: "Wir haben uns bei einer Hochzeit kennengelernt und den ganzen Tag nur über Spiele gesprochen. Dabei haben wir uns verliebt." (idea)


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