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Sonderbriefmarke würdigt evangelische Posaunenchöre

("Adventisten heute"-Aktuell, 7.3.2014) Eine neue deutsche Sonderbriefmarke würdigt die evangelischen Posaunenchöre. Das Postwertzeichen mit einem Frankaturwert von 2,15 Euro ist seit dem 1. März erhältlich. Es zeigt die Schattenbilder von zwei Musikern mit Posaune und Trompete. In Deutschland bestehen über 7.000 evangelische Posaunenchöre mit rund 120.000 ehrenamtlichen Bläsern. Sie berufen sich auf den biblischen Auftrag "Lobet den Herrn mit Posaunen" in Psalm 150. Die Chöre wirken in Gottesdiensten und bei kirchlichen Festen mit. Außerdem geben sie Konzerte mit geistlicher Musik.
Die Anfänge der heutigen Posaunenchorarbeit liegen in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Bei Zeltmissionen und Freiluftgottesdiensten hatten diese Musikgruppen die Aufgabe, die Verkündigung der christlichen Botschaft zu verstärken. Der erste Posaunenchor entstand 1843 im ostwestfälischen Jöllenbeck. Als Pionier der Bewegung gilt insbesondere der "Posaunengeneral" Johannes Kuhlo (1856-1941).Seit 1994 sind die Chöre einheitlich im Evangelischen Posaunendienst in Deutschland (Bielefeld) organisiert. Leitender Obmann ist Bernhard Silaschi. Die Dachorganisation umfasst 28 Mitgliedsverbände, darunter die landes- und freikirchlichen Posaunenwerke, den Gnadauer Posaunenbund (Chöre der Landeskirchlichen Gemeinschaften) und die CVJM-Bläserarbeit. Das Repertoire hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und umfasst verstärkt auch moderne Stilrichtungen wie Gospel und Pop. (idea)

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