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Sex vor der Ehe? Warum Christen warten sollten

("Adventisten heute"-Aktuell, 4.9.2015) Christen sollten auf Sex vor der Ehe verzichten. Dafür wirbt der Jugendreferent des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Nikolaus Franke (Ahnatal bei Kassel). In einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) nennt er eine Reihe von Gründen, vor der Ehe enthaltsam zu sein - auch wenn das unpopulär sei. Im biblischen Schöpfungsbericht werde die Ehe in drei Schritten beschrieben: 1. Die Eltern verlassen. 2. An den Partner anhängen, was durch den öffentlichen Ehebund ausgedrückt wird, und 3. "Ein Fleisch werden", indem man eine intime Beziehung eingeht. Die Sexualität ist also ebenso wie der Partner ein Geschenk Gottes, schlussfolgert Franke. Ist man sich dessen bewusst, gewinne die Intimität durch das Warten an Würde und Wert.

Die Ehe bietet Schutz

Viele Beziehungen scheiterten, weil die Partner der körperlichen Nähe unterschiedliche Bedeutung beimessen. Ende eine Beziehung, sei die Verletzung größer, wenn man schon intim geworden ist. Warte man aber bis zur Hochzeit, habe auch die seelische Intimität Zeit zu wachsen, so dass die Ehepartner dann gemeinsam Sex erlernen könnten, ohne davon die Beziehung abhängig zu machen. Die Ehe sei somit ein Schutzraum für die Sexualität. Außerdem sei kein Verhütungsmittel absolut sicher. "Ein Kind kann durch Sexualität jederzeit entstehen", so Franke. Auch für Mutter und Kind biete die Ehe daher einen besonderen Schutz.

Enthaltsamkeit als Glaubenszeugnis

Der seit drei Jahren verheiratete Franke (32) hat mit der körperlichen Intimität selbst bis nach der Hochzeit gewartet. Nach seinen Worten sollten gerade Christen ein Vorbild für andere sein - auch wenn es um stabile und verlässliche Beziehungen geht. Sexuelle Enthaltsamkeit bis zur Ehe mache Christen in der Welt erkennbar. Nichtchristen nähmen wahr, dass man es mit dem Glauben ernst meine, wenn man ein "Opfer bringt", also auf Sex vor der Ehe verzichte. Das könne sogar dazu führen, dass sich Menschen - von der entschlossenen Entscheidung, zu warten, beeindruckt - mit Sinn- oder Glaubensfragen an Christen wenden. (idea)

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