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Religion macht Kinder stark

("Adventisten heute"-Aktuell, 5.10.2012) "Religion macht Kinder stark." Diese Ansicht vertrat der Religionspädagoge Prof. Frieder Harz (München) am 21. September bei einem "Villigster Kirchentag" in Schwerte. Dazu hatte die Evangelische Kirche von Westfalen erstmals unter dem Motto "Gemeindeentwicklung mit Kindern und Familien" eingeladen.

Geborgenheit und Bindung erfahren

Harz sprach vor 160 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden aus der westfälischen Landeskirche von der "guten Autorität", die Kinder in einer Beziehung zu Gott erfahren könnten. Dazu gehöre für ihn die frühe Erfahrung von Geborgenheit und Bindung: "Kinder, die von Anfang an spüren, dass sie als Person einen bedingungslosen Wert haben, entwickeln ein Grundvertrauen." Es sei Voraussetzung zu sozialem Verhalten und zur Verantwortung für das eigene Handeln. Im Gebet, Segen und Umgang mit biblischen Geschichten erführen Kinder die Basis für ihr Urvertrauen und schulten zugleich ihr eigenständiges Denken.

Lübking: "Kinder haben ein Recht auf Religion."

Kinder seien "Entdecker, Forscher, Erfinder und Dichter in einer Person", ergänzte der Leiter des Pädagogischen Institutes der westfälischen, Prof. Hans-Martin Lübking (Schwerte). Er unterstrich: "Kinder haben ein Recht auf Religion." Ohne christliche Werte und Rituale ginge Wesentliches für die Entwicklung verloren, so Lübking. Religiöse Erziehung sei keine Frage von "modern" oder "konservativ". Es gehe vielmehr darum, ob Kinder für ihr weiteres Leben Wurzeln bilden und Orientierung finden könnten.
Lübking sprach auch die besondere Rolle der Religion für die interkulturelle Erziehung an: "Ohne Religion bleiben fremde Kulturen unverständlich. Die Verständigung untereinander wird blockiert, wenn man kein Gespür für die religiösen Wurzeln fremder Menschen aufbringt." Tolerant könne man nur sein, "wenn man nicht um die eigene Identität fürchten muss und weiß, wo man selbst zu Hause ist". (idea)

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