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Kreative Fassade für Düsseldorfer Adventgemeinde

("Adventisten heute"-Aktuell, 6.5.2016) An der Ecke von Stockkampstraße und Prinz-Georg-Straße im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort gelegen, wurde die Außenfassade des Adventhauses der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten neu gestaltet. Anhand eines Vogelnestes möchte der Düsseldorfer Künstler Kolja Kunstreich den Vorbeikommenden dabei die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung anschaulich machen.

Glaube, Liebe, Hoffnung in aufgewühltem Wasser

Zu sehen ist ein kleiner Vogel in einem Nest, umgeben von den drei Worten "Faith, Love, Hope" (Glaube, Liebe, Hoffnung), in aufgewühltem Wasser. "Die Menschen aus dem Stadtteil und die vielen Vorbeikommenden sollen so auf inspirierende, zeitgemäße und freundliche Art an die Tragkraft des Glaubens erinnert werden", erläuterte der Künstler. Der Gestaltungsgedanke des umgebenden Wassers nehme Bezug auf die Düssel, die direkt am Adventhaus entlang fließt und verknüpfe ihn mit den Vogelnestern in den Bäumen vor Ort. Der kleine Vogel sei bewusst bunt gestaltet, um auf die Vielfältigkeit der Menschen hinzudeuten, die sich in problematischen Situationen befänden. Kolja Kunstreich ist freiberuflicher Designer und Graffiti-Sprüher. Seit 20 Jahren gestaltet er national und international Fassaden.

Ort der Sicherheit und Geborgenheit

Menschen in Not Schutz zu gewähren und ihnen zu helfen, sei für ihn die Aufgabe der Kirche, betonte der Seelsorger der Adventgemeinde Düsseldorf, Pastor Marc Trautvetter. "Wir möchten ihnen einen Ort geben, an dem sie Sicherheit und Geborgenheit inmitten der bildhaft dargestellten Stürme des Lebens erfahren dürfen." Für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Generationen soll die Kirche ein Ort sein, an dem sie Fürsorge erfahren, Verbundenheit erleben und der die aktive Teilhabe ermöglicht.

Ein Miteinander der Generationen und Kulturen

Jugendpastor Marcus Jelinek, dem das Miteinander aller Generationen in einer Kirchengemeinde wichtig sei, dankte dem Künstler für die sehr gelungene Umsetzung der Aussageabsicht der Adventgemeinde. So habe Kolja Kunstreich die Liebe in der Gestaltung der Außenfassade des Adventhauses als das Beständige und Tragende unterhalb des Vogelnestes dargestellt.

Das Adventhaus wurde in Düsseldorf in den 1960er Jahren gebaut. Hatte es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts Christen adventistischen Glaubens in der Stadt gegeben, die sich in bis zu drei verschiedenen Räumlichkeiten parallel trafen, so wurde das Adventhaus in der Stockkampstraße Ende der 1980er Jahre zum alleinigen Zentrum der Adventisten in Düsseldorf. (APD)

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