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Kirche mit 1.300 Sitzplätzen in Kurdistan eröffnet

("Adventisten heute"-Aktuell, 14.07.2017) In der nordirakischen Stadt Erbil im kurdischen Autonomiegebiet ist eine Kirche mit mehr als 1.300 Sitzplätzen eröffnet worden. Sie befindet sich in Ankawa, dem christlichen Stadtteil von Erbil. Nach Angaben des kurdischen Nachrichtenportals "Rudaw" wurde an der Kirche St. Peter und Paul mehr als acht Jahre gebaut. An dem Eröffnungsgottesdienst nahmen auch viele christliche Flüchtlinge aus der Gegend um Mossul (Ninive-Ebene) teil. Sie waren in den vergangenen Jahren vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in das Kurdengebiet geflohen. Wie der chaldäisch-katholische Erzbischof Bashar Matti Warda (Erbil) "Rudaw" berichtete, wurde die Kirche mit Hilfe der kurdischen Regierung erbaut. Dem Nachrichtenportal zufolge gibt es in dem Autonomiegebiet 127 Kirchen.

Kurdische Regierung unterstützt christliche Gemeinschaft

Das christliche Hilfswerk International Christian Concern (Washington) lobte: "Diese Kirche wird ein Ort sein, an dem Christen, die ihre Häuser und Kirchen verloren haben, sich wohl fühlen können." Dass die Kirche gebaut werden konnte, zeige auch, dass die kurdische Regierung die christliche Gemeinschaft unterstützt. Nach Informationen der UNO-Flüchtlingshilfe kommen in der Autonomen Region Kurdistan knapp zwei Millionen Flüchtlinge auf fünf Millionen Einwohner. Der Bürgermeister von Erbil, Nihad Latif Qoja, hatte im vergangenen Jahr bei einem Besuch in Bonn das gute Miteinander in der Region gelobt. Dort seien viele Sprachen und Volksgruppen vertreten. Religion sei Privatsache, was das Zusammenleben einfacher mache. (idea)

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