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Kinder verschenken Weihnachtsfreude

("Adventisten heute"-Aktuell, 25.12.2015) Es ist fast 40 Jahre her, dass der erste "Star Wars"-Film über die (amerikanischen) Kino-Leinwände flimmerte - umso erstaunlicher, dass der Hype um die Weltraum-Saga noch immer ungebrochen ist. Allein in Deutschland haben sich über zwei Millionen Zuschauer nicht entgehen lassen, wie die einstige Geschichte um Luke Skywalker, Han Solo und Co weitergesponnen wurde. Doch ein tieferer Blick ins "Star Wars"-Universum weckt nicht nur Erinnerungen an die frühere Jugendzeit, sondern lässt erkennbare christliche Bezüge zu Tage treten. In Berlin hat es sogar einen "Star Wars"-Gottesdienst gegeben, um auf eben diese theologischen Parallelen hinzuweisen. Einige werden in diesem Artikel aufgegriffen.

Die Figur des Erlösers

Allen voran ist es der alte Kampf zwischen Gut und Böse, der in "Star Wars" - ebenso wie in einer Vielzahl anderer, erfolgreicher Filme - zu den Grundthemen gehört. Auch der "Erlöser- als Protagonist findet sich beispielsweise in der Person "Neo" der futuristischen "Matrix"-Trilogie, als mutiger Jungspund Harry Potter in der gleichnamigen Fantasy-Reihe oder auch - etwas untypischer - als unschuldig-naiver Frodo Beutlin in "Herr der Ringe".

Im Krieg der Sterne hat die Heldenfigur zusätzlich zu ihrer rettenden Mission einen "sprechenden- Nachnamen: Skywalker - der auf den Wolken geht. Wenn man an die Worte denkt, mit denen Johannes in der Offenbarung das zweite Kommen Jesu beschreibt, kann man dies durchaus als theologischen Hinweis deuten. "Seht! Jesus Christus wird in den Wolken kommen." (Offenbarung 1,7 Hoffnung für alle-Übersetzung) Luke Skywalker muss sich zudem, wie die anderen Erlöserfiguren und letztlich wie Jesus selbst, entscheiden, welcher Macht er dienen möchte. Stellt er sich auf die gute Seite, ein mitunter schwieriger, herausfordernder Weg, oder beugt er sich der dunklen Macht und folgt dem breiten, bequemen Pfad? Auch Jesus wurde mehrfach durch den Teufel versucht. Nur einmal niederknien, nur ein paar Worte der Anerkennung - aber nein, Jesus hat sich nicht verführen lassen - Gott sei Dank! Und auch Luke erteilt der verlockenden, bösen Seite eine Abfuhr.

Von einer guten Macht und Waffen des Lichts

"Möge die Macht mit dir sein!" ist wohl einer der bekanntesten Sprüche, den vermutlich selbst diejenigen kennen, die nicht einen einzigen "Star Wars"-Film gesehen haben. Eine friedenbringende, gutartige Kraft, die nicht sichtbar ist, Luke Skywalker aber Durchhaltevermögen und Hoffnung schenkt, dürfte Bibelkenner aufhorchen lassen. Wird nicht in ähnlicher Weise der Heilige Geist beschrieben? Auch er tröstet und befähigt Menschen, er motiviert zu guten Taten, wie zum Beispiel die Jünger dazu, von Jesus zu erzählen, wenn man an das Pfingstwunder denkt. Übrigens, selbst die typischen Lichtschwerter der Star Wars-Kämpfer kann man in der Bibel finden, wenn in Römer 13 von den "Waffen des Lichts" die Rede ist. Wobei sie dort einen symbolischen Charakter haben. Dies wird besonders deutlich, wenn man an die gesamte Waffenrüstung Gottes denkt, die u. a. für Wahrheit, Gerechtigkeit, Glauben und die Bereitschaft steht, Gottes friedenbringendes Evangelium zu verkünden. Ganz in diesem Sinne können gerade in der Adventszeit nicht genug Zeichen gesetzt werden, um auf das Gute, auf die Liebe Gottes und Jesu Einsatz für die Menschen aufmerksam zu machen - selbst wenn sie von einer Kino-Leinwand kommen. (Nicole Spöhr, AV/Lüneburg)

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