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Israel: Über 7.300 Christen feierten Laubhüttenfest im Internet

Weltweit verfolgten mehr als 7.300 Christen, darunter über 630 aus Deutschland die täglichen Live-Übertragungen der ICEJ aus Israel. (Foto: Screenshot: https://de.icej.org/german/laubh%C3%BCttenfest )

Durch die coronabedingt strengen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Israel (Lockdown) fand auch das Laubhüttenfest der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) nur online statt. Weltweit verfolgten mehr als 7.300 Christen, darunter über 630 aus Deutschland, vom 2. bis 8. Oktober die täglichen Live-Übertragungen der ICEJ aus Israel. Das teilte der deutsche Zweig des überkonfessionellen Werkes in Stuttgart mit. Demzufolge wurden die Ansprachen, Predigten und Lobpreiszeiten auch von Christen in arabischen Ländern verfolgt, darunter in Ägypten, Jordanien und dem Irak. Christliche Fernsehsender wie „God TV“ übertrugen die Sendungen. Die Veranstaltung markierte auch das 40-jährige Bestehen des Werkes. Die ICEJ hatte sich nach der ersten christlichen Feier des jüdischen Laubhüttenfestes im September 1980 gegründet. Nur wenige Christen hätten damals das Sukkot (hebräisch: Hütten) gefeiert, so der internationale ICEJ-Präsident, Jürgen Bühler (Jerusalem). Inmitten der Corona-Krise hätten jetzt mehr Christen als je zuvor dieses biblische Fest begangen. Aufgrund der Pandemie war das öffentliche Leben in Israel während der sieben Feiertage stark eingeschränkt. Jüdische Gebetsgottesdienste fanden unter strengen Auflagen außerhalb von Synagogen und nur in kleinen Gruppen statt.

Bühler: Aufruf zu Buße und verändertem Lebensstil

In seiner aus Qasr al-Yahud (nahe Jericho) übertragenen Rede sagte Bühler laut ICEJ-Mitteilung, dass Gott auch heute noch seine Gemeinde zu Buße und einem veränderten Lebensstil aufrufe. Das Laubhüttenfest erinnert an die Flucht des Volkes Israel aus Ägypten und die Wüstenwanderung, in der die Israeliten keine festen Wohnhäuser hatten. Laut ICEJ ist es das einzige jüdische Pilgerfest, zu dem nichtjüdische Nationen ausdrücklich eingeladen sind. Jedes Jahr nahmen am internationalen Jerusalem-Marsch auch Tausende Christen teil. Die ICEJ unterstützt aufgrund biblischer Grundsätze und Verheißungen Israel. Das Werk hat Zweigstellen in über 90 Ländern und Unterstützer in mehr als 160 Ländern. In Israel ist das Werk unter anderem Partner der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Es unterstützt soziale Projekte für benachteiligte Juden, Neueinwanderer und Minderheiten wie Araber, Drusen und Beduinen und fördert Projekte der Koexistenz zwischen Juden und Arabern.


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