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Himmelfahrt für dich

„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (Hebräer 4,15–16). (Foto: Hannah Busing/unsplash.com)

Über die Bedeutung von Himmelfahrt – Ein Kommentar von Gunnar Engel. Er ist Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Wanderup (Kreis Schleswig-Flensburg).

40 Tage nach dem ersten Osterfest standen die Jünger mit Jesus auf einem Berg. Der Auferstandene hatte ihnen gerade noch letzte Anweisungen gegeben, da wurde er auch schon in den Himmel gehoben. Staunend standen seine Jünger da. Ihr Herr war zum zweiten Mal von ihnen genommen worden.

1. Geistesgegenwärtig – warum Jesus gehen musste

Jesus wusste, dass die Himmelfahrt notwendig war. Mehr noch: Er wusste, dass es besser für seine Jünger war, wenn er zum Vater zurückgeht: „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden“ (Johannes 16,7). So hatte Jesus es seinen Jüngern angekündigt. Er macht den Weg frei für den Heiligen Geist, der von nun an in seinen Nachfolgern wohnen soll, der an Pfingsten über den Gläubigen ausgeschüttet wird und der seine Kirche durch alle Zeiten führt. An Himmelfahrt feiern wir, dass diese Verheißung sich erfüllt hat. Weil Jesus in den Himmel aufgefahren ist, kommt der Himmel ein Stück näher zu uns.

2. Fürsprecher – warum Jesus dein Hohepriester ist

Jesus genießt im Himmel nicht seine Ruhe nach der Auferstehung. Vielmehr ist er ständig damit beschäftigt, als unser Hohepriester für uns vor Gott zu treten. „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (Hebräer 4,15–16). Mit Jesus als unserem Hohepriester im Himmel haben wir den größten und wundervollsten Fürsprecher an unserer Seite. Nach seinem Leiden am Kreuz und seiner Auferstehung gibt es keinen Moment, keinen Schmerz, keine Scham und kein Leid mehr, das Jesus nicht kennen würde. Er steht ganz an unserer Seite und an unserer Stelle im Gericht. Dafür ist er uns an Himmelfahrt vorausgegangen.

3. Die Kommandozentrale im Himmel

Die Himmelfahrt weist in die Zukunft. Die Engel sagen es den Jüngern deutlich: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!“ (Apostelgeschichte 1,11). Der Auferstandene ist im Himmel, und wir warten auf seine Wiederkunft. Bis es so weit ist, sollen wir nicht einfach dastehen und in den Himmel schauen. Ebenso wie es die Aufgabe der ersten Jünger war, ist es nun an uns, Zeugen für die Botschaft Jesu zu sein.

Deshalb feiern wir. Himmelfahrt ist Jesu Geschenk an dich!


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