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"Enditnow": Adventisten wieder beim Deutschen Präventionstag vertreten

("Adventisten heute"-Aktuell, 16.5.2014) Unter den rund 250 Fachorganisationen mit Ausstellungen beim 19. Deutschen Präventionstag am 12. und 13. Mai in Karlsruhe befanden sich auch wieder die Abteilung Frauen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sowie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA.
Laut Angelika Pfaller (Ostfildern bei Stuttgart), Frauenbeauftragte der Freikirche in Deutschland, würden Adventisten zusammen mit ADRA weltweit gegen jegliche Form von Gewalt eintreten. In Deutschland geschehe das unter anderem durch die Aktion "Enditnow - Sag nein zur Gewalt gegen Frauen und Mädchen", Hilfe und Beratung für Missbrauchsopfer, Stärkung des Selbstwertes, um nicht in die "Missbrauchsfalle" zu geraten, Unterstützung der Ausbildung von "Medienscouts", ein Präventionsprogramm für Schulen und Schüler, durch das Institut für Kulturrelevante Kommunikation und Weiterbildung (IKU) der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, Rückbildungs-Operationen von genitalverstümmelten Frauen am "Desert Flower Center" des adventistischen Krankenhauses "Waldfriede" in Berlin-Zehlendorf sowie Eintreten gegen Gewalt bei Fußballveranstaltungen.

Das internationale Projekt "Enditnow" sei im Oktober 2009 von der Freikirche in Zusammenarbeit mit ADRA ins Leben gerufen worden, informierte Pfaller. Dabei gehe es um eine weltweite Aufklärungskampagne, um auf das Thema "Gewalt gegen Frauen" aufmerksam zu machen und dagegen einzutreten. Bei der Vorstellung des neuen Plakates "Enditnow - Wir brechen ein Tabu" beim Präventionstag rief sie dazu auf, "hinzuschauen, das Schweigen zu brechen, Lösungswege für dieses weltweite Problem zu suchen und sich für die Beendigung der Gewalt einzusetzen". Pfaller wies darauf hin, dass Adventisten sich der Würde und des Wertes eines jeden Menschen bewusst seinen und deshalb jegliche Art von körperlichem, seelischem und sexuellem Missbrauch verurteilten. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten habe in Deutschland eine Arbeitshilfe für die kirchliche Jugendarbeit entwickelt sowie einen Fachbeirat ins Leben gerufen, der sich mit sexuellem Missbrauch innerhalb der Kirche auseinandersetze.
Fritz Neuberg (Weiterstadt bei Darmstadt), Mediensprecher von ADRA Deutschland, informierte über die Einrichtung eines Frauenhauses in Smederevo/Serbien. Außerdem habe das Hilfswerk ein "Rescue Center" in Kenia aufgebaut. Dieses biete jungen Mädchen Zuflucht, die vor Genitalverstümmelung und der Zwangsehe geflohen seien. (APD)
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