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Edwin Ludescher, EUD-Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten i. R., gestorben

("Adventisten heute"-Aktuell, 15.6.2012) Im 84. Lebensjahr starb Pastor i. R. Edwin Ludescher am 11. Juni 2012 in Fichtenwalde bei Berlin. Zuletzt war er von 1975 bis zu seiner Pensionierung Ende 1994 Präsident der Euro-Afrika-Division (EUD) mit Sitz in Bern (Schweiz).Der gebürtige Vorarlberger wurde bei den Siebenten-Tags-Adventisten am 21. Dezember 1946 am Rudolfskai in Salzburg getauft. Während seines Dienstes als junger Pastor in Österreich lernte er seine Frau Gerda (geborene Stoeger) kennen, mit der er 60 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 verheiratet war. 1956 machten sie sich als Missionare auf den Weg nach Afrika, wo sie 15 Jahre lang wirkten, zehn davon in Kamerun als Vorsteher der Äquatorial-Afrikanischen Union der Siebenten-Tags-Adventisten.
Während der Generalkonferenz-Vollversammlung 1975 in Wien wurde Ludescher zum Präsidenten der Freikirche in der EUD gewählt. Nach seiner Pensionierung Ende 1994 lebte er in Bern (Schweiz) und predigte noch als 80-Jähriger im Rahmen seiner Möglichkeiten in den Adventgemeinden. Ende 2011 wurde er von seinem Sohn Gerd und der Schwiegertochter nach Fichtenwalde bei Berlin geholt, wo er in seiner schweren Krankheit im Familienkreis liebevoll gepflegt und begleitet wurde.
In einem Brief vom Februar 2012, den er seiner Schwiegertochter auf Englisch diktierte (er war nicht mehr in der Lage, den Brief selbst zu Papier zu bringen), schrieb er dem Team des Advent-Verlags Lüneburg: "Meine Krankheit nimmt ihren Lauf. Es bestehen keine Chancen auf Wiedergenesung, daher warte ich auf mein Lebensende. Als Christen erfüllt uns die wunderbare Hoffnung auf die Auferstehung, wenn Jesus wiederkommt. Ich sehne mich nach diesem Tag, an dem ich meine geliebte Frau wiedersehen kann und wir für die Ewigkeit wieder vereint sein werden."
Pastor i. R. Erich Amelung, langjähriger Schatzmeister der EUD, der viele Jahre mit Ludescher gearbeitet hat, bezeichnet ihn als einen Menschen, der sein Leben ganz für die Sache Gottes eingesetzt habe. "Sein starkes Vertrauen in die Führung Gottes und sein Glaube an die baldige Wiederkunft von Jesus werden uns besonders in Erinnerung bleiben."
Pastor i. R. Ulrich Frikart, ehemaliger Präsident der EUD und ebenfalls viele Jahre lang Mitarbeiter von Edwin Ludescher, bezeichnete ihn als "eine große Persönlichkeit", die das Leben Tausender in Europa und Afrika geprägt habe. "Mit seinen Gaben in der Verwaltung, seiner Liebe zur Gemeinde, seiner Vision für die Freikirche, besonders aber mit seinem tiefen und ausgewogenen Glauben hat er nachhaltige Spuren hinterlassen."
Der derzeit amtierende Präsident der EUD, Pastor Bruno Vertallier, wird Edwin Ludescher als eine "prominente Persönlichkeit innerhalb der EUD" in Erinnerung behalten. Als Pastor, Missionar und Präsident habe er viele Menschen inspiriert.Eine Trauerfeier zu Ehren von Edwin Ludescher findet am 29. Juni um 14 Uhr in der Adventgemeinde Bern statt, wo er bis zuletzt als Gemeindeglied geführt wurde. Die Urnenbeisetzung findet Anfang Juli in Bruck an der Mur (Österreich) statt. (CC/edp)

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