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Christlicher Bäcker für innovative Ideen ausgezeichnet

("Adventisten heute"-Aktuell, 8.7.2016) Der brandenburgische Bäckermeister und engagierte Christ Karl-Dietmar Plentz (Oberkrämer/Landkreis Oberhavel) hat den Publikumspreis "MIT:Futura" für innovative Ideen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU erhalten. Die Urkunde übergab Kanzleramtsminister Peter Altmeier (CDU) am 4. Juli in Berlin. Die acht Finalisten - darunter Konzerne wie die Deutsche Bahn und RWE - mussten vor rund 600 Zuhörern ihr Geschäftsmodell vorstellen und darlegen, warum sie glauben, dass ihr Unternehmen auch in zehn Jahren noch existiert. Im Publikum saßen Existenzgründer, Vertreter von Großkonzernen, Mittelständler und Politiker.

"Wir stehen für die Werte der Bibel."

Plentz bekam den größten Applaus und die meisten Stimmen. Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, habe er bei der Vorstellung des Geschäftskonzeptes deutlich gemacht, dass es bei einem Familienunternehmen vor allem auf die Persönlichkeit ankomme und darauf, welche Grundsätze die Familie vertrete: "Wir stehen für die Werte der Bibel. Sie ist unser Handbuch. Wenn wir uns daran orientieren, müssen wir uns keine Sorgen machen." Auf dieser Grundlage setze er sich für gesunde Ernährung, Kreativität und Nachhaltigkeit ein. So beziehe er beispielsweise das Getreide von Bauern aus der Umgebung oder gebe Jugendlichen, die bereits woanders beruflich gescheitert seien, eine zweite Chance. Als Unternehmer versuche er immer, Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen. Am Nikolaustag erhielten alle Kinder ihre Schuhe, die sie im Bäckerladen abgeben, mit Süßigkeiten und einer christlichen DVD gefüllt zurück.

Auf den Brötchentüten ist ein Kreuz aufgedruckt

Auf den Brötchentüten seiner Bäckerei sei ein Kreuz in einem Brot aufgedruckt. Kunden begeistert er zudem mit besonderen Broten und vielen Aktionen, etwa einem Gänsebratentag am Holzbackofen. Plentz durfte in der DDR aufgrund seines christlichen Elternhauses trotz bester Noten nicht studieren. Er ist überzeugt, dass Gott ihm den Weg in sein Handwerk geebnet hat: "Ich wollte mit meiner Arbeit Gottes Reich bauen." Er hat 110 Mitarbeiter in sechs Filialen und ist Mitglied einer evangelischen Brüdergemeinde. 2005 erhielt er für hervorragendes wirtschaftliches und missionarisches Engagement den Preis für christliche Führungskräfte. Er wird vom Kongress christlicher Führungskräfte verliehen. (idea/nsp)

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