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Bischöfin Wenner für aufgeschlossenere Haltung zur Homosexualität

("Adventisten heute"-Aktuell, 6.7.2012) Die Bischöfin der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche (United Methodist Church), Rosemarie Wenner (Frankfurt/Main), plädiert für eine aufgeschlossenere Haltung ihrer Kirche zur Homosexualität. Wie sie dem Newsletter des ökumenischen Predigtpreises in Bonn sagte, verhindere die breite Abneigung afrikanischer und amerikanischer Methodisten bisher eine neue Bewertung. In Europa werde Homosexualität oft positiver beurteilt.
In den "Sozialen Grundsätzen" der Kirche heiße es, sie "duldet keine praktizierte Homosexualität und betrachtet diese Handlungsweise als unvereinbar mit der christlichen Lehre". Wenner plädiert dafür, stattdessen zu formulieren: "Wir sind uns uneins in der Beurteilung, ob Homosexualität mit der biblischen Lehre vereinbar ist oder nicht." Eine Änderung sei aber derzeit nicht durchsetzbar. Hinter dem Nein in der Führung der Kirche stehe auch die Angst amerikanischer Methodisten, dass damit Homosexuellen der Weg ins Pastorenamt erleichtert werde.
Rosemarie Wenner ist seit 26. April 2012 Präsidentin des internationalen Bischofsrates der Evangelisch-methodistischen Kirche, die elf Millionen Mitglieder auf vier Kontinenten verzeichnet. Fast acht Millionen davon leben in den USA. In Deutschland sind die Methodisten mit 55.000 Mitgliedern und Angehörigen nach den Baptisten die zweitgrößte Freikirche. Weltweit gibt es über 70 Millionen Methodisten in 74 Kirchen. (idea)

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