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Ältere Menschen sind der Jungbrunnen der Gesellschaft

("Adventisten heute"-Aktuell, 15.7.2016) Der Jugendwahn und das Aussortieren von Älteren aus dem Arbeitsleben haben sich als Bumerang erwiesen. Diese Ansicht vertrat der Fernsehjournalist und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) beim zweiten Seniorentag des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Bayern und des Hensoltshöher Gemeinschaftsverbandes. Zu der Veranstaltung in Puschendorf bei Nürnberg kamen über 800 Besucher, 450 mehr als beim ersten Mal vor zwei Jahren.

Wichtigste Leistungsträger der Gesellschaft

Wie Hahne sagte, fehlen "lebens- und berufserfahrene Leute" und ausgebildete Facharbeiter. Senioren seien heute gesünder und mobiler, als es 50-Jährige im vergangenen Jahrhundert waren. Er plädierte dafür, sie so lange arbeiten zu lassen, wie sie es wollen. Man dürfe ihnen nicht das Gefühl vermitteln, sie würden auf dem Abstellgleis "verrosten". Hahne: "Senioren sind die wichtigsten Leistungsträger unserer Gesellschaft, weil sie mit dem reichen Schatz ihrer Lebenserfahrung die Traditionen und Werte weitergeben können, ohne die unser Land keine Zukunft hat." In einer Zeit, in der es vermehrt Scheidungskinder und Alleinerziehende gebe, seien Großeltern oft der einzige stabilisierende Faktor in der Familie. Hätten die Älteren in der Nachkriegszeit oft die Kinder und Enkel finanziell unterstützt, so sei ihr Kapital heute eher ihr Glaube an Jesus Christus. "Hört nicht auf, für eure Enkel zu beten und ihnen den Glauben an Jesus vorzuleben", sagte Hahne. Engagierte Ältere seien ein Jungbrunnen für die Gesellschaft, die durch den Verlust des christlichen Glaubens und der Werte geistlich verdorre.

Luther führt durchs Programm

Durch das Programm führten der Inspektor des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes, Konrad Flämig (Puschendorf), als Reformator Martin Luther (1483-1546) und die Seniorenbeauftragte des Hensoltshöher Gemeinschaftsverbandes, Martina Wawroschek (Gunzenhausen), als Luthers Frau Katharina (1499-1552). Der 1924 gegründete Landeskirchliche Gemeinschaftsverband in Bayern erreicht an etwa 160 Orten mit Bibelstunden, Gottesdiensten, Frauen-, Männer- und Jugendkreisen wöchentlich rund 6.000 Menschen. Der Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (Gunzenhausen, Mittelfranken) besteht aus 67 Gemeinschaften, die von 5.000 Personen besucht werden. (idea)

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