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Adventistischer Pastor in Burundi nach 16 Monaten Gefängnis freigelassen

In Burundi, einem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern, leben laut Jahresbericht 2018 der adventistischen Weltkirchenleitung rund 145.000 adventistische Christen. (Foto: © The World Factbook 2021)

Die transnationale Kirchenleitung der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für das Gebiet Ost-Zentralafrika (East-Entral African Division/ECD) teilt in einer Pressemeldung mit, dass Pastor Lemack Barishinga am 10. Februar 2021 aus dem Zentralgefängnis von Bujumbura in Burundi entlassen wurde. 16 Monate war er wegen seines Glaubens inhaftiert.

Weltweite Bemühungen um Freilassung

Kirchenleiter der ECD, Pastor Blasious Ruguri, ist den Bemühungen der Weltkirchenleitung und der Regierung in Burundi dankbar für den positiven Ausgang der Bemühungen, Pastor Barishinga freizubekommen. Besonders für die vielen Gebete weltweit bedankte sich Ruguri. „Ich möchte, dass wir Gott dafür danken, dass er seinen Diener beschützt. Er hat unsere Gebete erhört. Ich möchte auch die Bemühungen unserer Geschwister in der ECD und auf der ganzen Welt würdigen, die sich uns auf dieser Gebetsreise angeschlossen haben.“

Weltkirchenleiter dankt Regierung

Der Weltkirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ted N.C. Wilson, äußerte seine Dankbarkeit über die Freilassung von Pastor Barishinga mit den Worten: „Wir sind Gott und der burundischen Regierung so dankbar für die Freilassung von Lamec Barishinga, für den wir seit vielen Monaten gebetet haben und wir preisen Gott für diese gute Entwicklung hin zu einer Normalisierung der Aktivitäten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Burundi.“

Hintergrund

Im November 2018 war Lamec Barishinga als neuer Leiter der transnationalen Kirchenleitung ECD gewählt worden. Sein Vorgänger, Pastor Joseph Ndikubwayo, weigerte sich mit Unterstützung der Regierung, den Wechsel anzuerkennen. Mit seinen Anhängern und seinen Beziehungen zur Regierung besetzte er die Verwaltungsbüros der Kirchenleitung und weitere Gebäude. Die örtliche Polizei stürmte in Ngozi im Norden des Landes adventistische Gottesdienste und schlugen, verletzten und schüchterten Gottesdienstteilnehmende ein. Am 24. Oktober 2019 wurde Pastor Lamec Barishinga bei der Ausreise zur Teilnahme an einem internationalen Treffen adventistischer Kirchenleiter verhaftet. (APD berichtete)

Adventisten in Burundi

In Burundi, einem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern, leben laut Jahresbericht 2018 der adventistischen Weltkirchenleitung rund 145.000 adventistische Christen. Sie feiern jeweils samstags, dem biblischen Ruhetag, in 437 Kirchengemeinden und 464 Gruppen Gottesdienst. Sie unterhalten 23 Sekundarschulen mit 5.400 Schülern, 47 Primarschulen mit 22.800 Schülern sowie sechs Kliniken und ambulante Versorgungsstationen.

Der Originalbericht erschien bei ANN: https://adventist.news/en/news/pastor-lameck-barashinga-is-released-from-prison-in-burundi.


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