Bestellhotline: 0800 2383680 (kostenlos innerhalb D)
Literatur für ein Leben mit Zukunft
Kauf auf Rechnung möglich | versandkostenfrei ab 50 € (innerhalb D)

Ein Drittel der Gläubigen betet mindestens einmal täglich

Der Umfrage zufolge bezeichnen sich 38 Prozent der 83,2 Millionen Bürger in Deutschland als gläubig. (Foto: MDP)

Ein Drittel der Bürger in Deutschland (34 Prozent), die sich als gläubig bezeichnen, betet nach eigenen Angaben mindestens einmal täglich. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Statistik-Portals „Statista“ (Hamburg) in Kooperation mit dem Institut YouGov. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) tut dies sogar mehrmals täglich. 16 Prozent wenden sich einmal täglich an Gott und 13 Prozent mehrfach in der Woche. 22 Prozent der Religiösen beten weniger als einmal pro Monat und sieben Prozent verzichten gänzlich darauf. Laut „Statista“ zählt sich der Großteil der Befragten zum christlichen Glauben, einige auch zum Islam und anderen Religionsgemeinschaften.

Wofür die Deutschen beten

Am häufigsten beten die Deutschen bei einer Beerdigung (42 Prozent), während des Gottesdienstes (38 Prozent), für Familienangehörige/Freunde in Not (37 Prozent), bei persönlichen Nöten (34 Prozent) sowie in Momenten großer Dankbarkeit und Glücks (30 Prozent). Bei einem starken persönlichen Wunsch und bei einschneidenden Erlebnissen – zum Beispiel einem Umzug oder einer Operation – sprechen jeweils 23 Prozent Gebete. Vor Prüfungen tun dies 16 Prozent. Eher selten wird bei Glücksspielen und wichtigen Sportereignissen gebetet (3 bzw. 2 Prozent). Jeder fünfte Befragte hat noch nie gebetet. Für die Erhebung wurden rund 2.000 Bürger ab 18 Jahren zwischen dem 22. und 24. Februar befragt. Anlass ist der Weltgebetstag der Frauen am 5. März. Er wird in über 150 Ländern begangen.

Bürger mit Migrationshintergrund häufiger gläubig

Der Umfrage zufolge bezeichnen sich 38 Prozent der 83,2 Millionen Bürger in Deutschland als gläubig. Diejenigen ausländischer Herkunft nennen sich häufiger gläubig (56 Prozent) als jene ohne Migrationshintergrund (36 Prozent). Das bedeutet, dass selbst viele Kirchenmitglieder sich nicht als Gläubige verstehen. Denn über die Hälfte der Bürger in Deutschland gehört einer der beiden großen Kirchen an (52,1 Prozent). Ende 2019 waren 22,6 Millionen römisch-katholisch (27,2 Prozent der Bevölkerung) und 20,7 Millionen landeskirchliche Protestanten (24,9 Prozent). Daneben gibt es nach Schätzungen rund zwei Millionen Orthodoxe, etwa 700.000 Freikirchler und über fünf Millionen Muslime.


Passende Artikel
Kommentare

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.