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Zweitgrößte Freikirche: Flüchtlinge als Chance sehen

("Adventisten heute"-Aktuell, 4.9.2015) Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) hat dazu aufgerufen, dem Zustrom an Flüchtlingen "nicht angstbesetzt zu begegnen", sondern darin eine Chance zu sehen. "Wir sind in Deutschland durch die aktuelle Situation herausgefordert, aber nicht überfordert", heißt es in einem am 3. September in Erzhausen bei Darmstadt veröffentlichten "Wort" des BFP-Präsidiums. Es ermuntert die Gemeinden zugleich dazu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Flüchtlingen zu helfen.
"Gott hat unser Land gesegnet. Es ist gut, wenn wir von diesem Segen weitergeben", so die BFP-Leitung. Zur Hilfe gehöre auch die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus und Seelsorge: "Wir sind überzeugt, dass sich jegliche Hilfe für Notleidende zum Segen für unser Land und unsere Gemeinden auswirken wird."
Das Präsidium der Freikirche dankt allen politisch Verantwortlichen, die sich intensiv um Lösungen auf allen Ebenen bemühten, sowie allen Bürgern und Gemeinden, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Mit Sorge schaue man "auf fremdenfeindliche Äußerungen und Handlungen". Diesen stelle man sich mit aller Entschlossenheit entgegen.
Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden hat rund 52.000 Mitglieder in 778 Gemeinden. 291 (37,4 Prozent) sind internationale Gemeinden. Der BFP, an dessen Spitze Präses Johannes Justus (Hannover) steht, ist damit die zweitgrößte Freikirche innerhalb der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). (idea)

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