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Womit können wir Europäer der Weltgemeinschaft dienen?


("Adventisten heute"-Aktuell, 9.7.2010) Im Rückblick auf die Weltsynode der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten Ende Juni bis Anfang Juli in Atlanta (Georgia, USA) und besonders in Bezug auf die Wahl von Ted Wilson zum neuen Präsidenten der Weltkirche fragt sich Klaus van Treeck, Präsident der Freikirche in Nord- und Ostdeutschland (NDV), in welcher Form sich die europäischen Adventisten einbringen können. Hier ein Auszug aus seinem Kommentar:

Mich bewegt die Frage, welche Bedeutung wir als deutsche Adventgemeinden unter der Leitung eines sendungsbewussten Weltkirchenpräsidenten - der sich in Atlanta theologisch und organisatorisch klar positioniert hat - zukünftig in unserer Weltkirche einnehmen können und wollen. Unsere Mitgliederzahl und unsere Wachstumsrate sind im Vergleich zur Gesamtkirche verschwindend klein - das gibt uns nicht viel Gewicht im Konzert der Kirche. Um weltweite Leitungsaufgaben zu übernehmen, müssten unsere Pastoren auch Erfahrungen in anderen Erdteilen gesammelt haben. Bleibt unser reformatorisches Erbe, mit dem wir unseren Schwestern und Brüdern der weltweiten Adventgemeinde dienen können. Mit diesem Erbe können wir Gläubigen in den schnell wachsenden Gebieten demütig dienen. In ihrer "Schamkultur" können wir sie liebevoll begleiten, den Weg in die Freiheit des christlichen Glaubens zu entdecken.
Jeder Christ darf selbst in der Bibel lesen, um Gott und seinen persönlichen Glauben zu finden. Die Heilige Schrift bedarf keiner Interpretation durch einen Geistlichen oder Kirchenfürsten. Niemand hat das Monopol auf alleinige Deutung des Glaubens. Die Tradition und das außerbiblische Schrifttum unterliegen alleine der Bewertung durch die Bibel. Die Gerechtigkeit ist ein Geschenk, dass Gott den Menschen durch den Glauben zukommen lässt: reine Gnade. Das Gewissen des Menschen darf nicht eingeengt werden. Der einzige Druck, der auf einen Menschen ausgeübt werden darf, kommt von Christus.
Diese Position teilen Luther und unsere Glaubensväter und Mütter miteinander. Uns für sie einzusetzen, ist unser Beitrag für die weltweite Adventkirche. Wie uns diese gelingen kann, das bewegt mich. Den angemessenen Weg dafür zu finden, darum bete ich ...




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