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Winterfest statt Weihnachtsfest?

("Adventisten heute"-Aktuell, 19.12.2014) Abnehmendes Wissen über die Bedeutung von Advent und Weihnachten sind kein Grund, Traditionen abzulegen. Dieser Ansicht ist die Reformations-Botschafterin der EKD, Margot Käßmann (Berlin). In ihrer Kolumne in der Zeitung "Bild am Sonntag" berichtete sie kürzlich von Bestrebungen, Advents- und Weihnachtsmärkte in "Winterfeste" umzubenennen, damit Nichtchristen nicht abgeschreckt werden. Dies könne "vielleicht sinnvoll" sein, weil viele Märkte nur noch laut und total kommerziell seien. Denn mit Advent im ursprünglichen Sinne des Wortes habe der Rummel vielerorts nichts mehr zu tun. Andererseits könne es für Nichtchristen interessant sein, die Advents- und Weihnachtstradition kennenzulernen. Sie diene der Vorbereitung auf die Ankunft Gottes und die Geburt des Jesus von Nazareth.
Deutschland sei von der christlichen Kultur geprägt. Zwei Drittel der Menschen seien Christen. Man könne Geschichte, Architektur und Literatur nicht verstehen, wenn man keine Ahnung vom Christentum habe. Für Käßmann ist es ein Widerspruch, wenn man nach der Rückkehr aus fernen Ländern begeistert erzähle, wie man in der Türkei oder auf den Philippinen fremde Feste mitfeierte, und zugleich meine, hierzulande niemandem zumuten zu könne, christliche Feste mitzufeiern. Wenn man alle Traditionen über Bord werfe, verliere man auch den inneren Halt, so Käßmann. (idea)

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