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Wie wird Ted Wilson als neuer Präsident die Siebenten-Tags-Adventisten leiten?

("Adventisten heute"-Aktuell, 23.7.2010) Einfacher Lebensstil, geradlinig und direkt - so beschreibt der ehemalige Chefredakteur des Adventist Review William G. Johnsson den neuen Präsidenten der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, der am 25. Juni in Atlanta (Georgia, USA) während der 59. Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) gewählt wurde.

Welterfahren und am Einzelnen interessiert

Johnsson, der sowohl Ted als auch seinen Vater Neal C. Wilson (von 1979 bis 1990 Präsident der Weltkirche) gut kennt, schreibt über beide: "Sie handeln aus starken Überzeugungen heraus und sind geprägt von einer bedingungslosen Treue zum Auftrag der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die sie lieben. Sie besitzen die Fähigkeiten, Menschen zu führen, und legen viel Wert auf den Einzelnen. Sie sind welterfahren, haben im Ausland gelebt und gearbeitet. Und sie neigen dazu, lange Reden zu halten, Anliegen sorgfältig abzuwägen und lehnen es strikt ab, sich von der Uhr beherrschen zu lassen."

"Christus kommt bald!"

In Bezug auf den Führungsstil des neuen Präsidenten, meint Johnsson, Ted Wilsons Leitung werde auf vielen Gebieten an die seines Vaters erinnern. "Aber er ist eine eigenständige Person und wird somit unweigerlich einen anderen Kurs einschlagen, während er gleichzeitig die Führung Gottes sucht und sich von den Menschen um sich herum beraten lässt." Kennzeichnend für Ted Wilson sei zum Beispiel sein starker Glaube an die baldige Wiederkunft Christi: "Er verweist in praktisch jeder Rede darauf und beendet alle Briefe und E-Mails mit dem Hinweis auf diese Hoffnung. Ich würde mich wundern, wenn sie nicht ein Schwerpunkt seiner Amtszeit wäre - vielleicht sogar der Schwerpunkt überhaupt."

Stark aber nicht dominierend

Aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen mit Ted Wilson fasst Johnsson seine Einschätzung mit den Worten zusammen: "Ted N. C. Wilson wird ein starker Präsident sein, aber kein dominierender. Da die Kirche in ihrer weltweiten Ausdehnung zu einer großen Familie mit fähigen, vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten gewachsen ist, ist das Zeitalter dominanter Generalkonferenzpräsidenten vorbei. Dieses Zeitalter wird nicht und soll nicht wiederkehren. Der neue Präsident wird die Kirche mit starker Hand führen - die dennoch etwas weicher ist als die seines Vaters."
William G. Johnsson, der gebürtiger Australier ist, leitete von 1982 bis 2006 die wichtigste Zeitschrift der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ( Adventist Review ) als Chefredakteur. Anschließend arbeitete er als persönlicher Berater von Dr. Jan Paulsen, der von 1999 bis Juni 2010 Präsident der Weltkirche war. Seine Einschätzung, aus der hier zitiert wird, erschien in Adventist Review -Online am 2. Juli 2010. Die deutsche Übersetzung erscheint in der September-Ausgabe von Adventisten heute . (edp)

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