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Wie sich Deutsche und Österreicher im Glauben unterscheiden

("Adventisten heute"-Aktuell, 20.4.2012) Aussagen des christlichen Glaubensbekenntnisses haben für Deutsche eine größere Bedeutung als für Österreicher, obwohl die katholisch geprägte Alpenrepublik prozentual mehr Kirchenmitglieder als Deutschland hat. Das ergibt sich aus einer Gegenüberstellung mehrerer Umfragen. In Deutschland gehören rund ein Drittel der Bevölkerung einer evangelischen Landeskirche und ebenso viele der katholischen Kirche an, während im Nachbarland etwa 66 Prozent katholisch sind und die Protestanten mit 3,6 Prozent eine Minderheit bilden.
Das zentrale christliche Bekenntnis, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, bejahen 59 Prozent der Deutschen. Im Nachbarland stimmen nur 34 Prozent dieser Aussage zu. Etwa ein Drittel der Deutschen glaubt, dass Jesus von den Toten auferstanden ist; in Österreich glauben dies 30 Prozent. Ein Leben nach dem Tod halten 48 Prozent der Deutschen für möglich, während in der Alpenrepublik nur 40 Prozent damit rechnen.
83 Prozent der Österreicher halten die Existenz eines Gottes für wahrscheinlich, während dies in Deutschland nur 63 Prozent der Bevölkerung tun. 45 Prozent der Deutschen sind der Auffassung, dass Christen, Juden und Muslime an denselben Gott glauben. In Österreich vertreten 34 Prozent diese Ansicht. Im Nachbarland rechnen 51 Prozent mit einer "höheren Gerechtigkeit", während 29 Prozent der Deutschen ein Jüngstes Gericht für wahrscheinlich halten. 34 Prozent der Österreicher betrachten das Gebet als eine Möglichkeit, mit Gott in Verbindung zu kommen. Für Deutschland schwanken die Umfragewerte zwischen 27 Prozent in Westdeutschland und 75 Prozent in den neuen Bundesländern. (idea)

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