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Weltkonferenz über Gesundheit und Lebensstil tagt in Genf

(AdventEcho online, 10.7.2009) In Genf findet vom 6. bis 11. Juli eine Globale Gesundheitskonferenz über "Gesundheit und Lebensstil in primärer Gesundheitspflege (Primary Health Care/PHC)" statt. Die sechstägige internationale Großveranstaltung befasst sich mit dem physischen, geistigen und sozialen Wohlergehen für alle Menschen. Über 140 internationale Experten berichten in Fachvorträgen, interaktiven Lehrveranstaltungen und Podiumsdiskussionen über die neuesten Entwicklungen in Primary Health Care (Primäre Gesundheitspflege).
Die Globale Gesundheitskonferenz in Genf wurde in enger Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Nichtregierungsorganisationen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen geplant. Zu den wichtigsten Sponsoren zählen, neben dem Büro für Partnerschaft der WHO, die Internationale Kommission zur Verhütung von Alkoholismus und Drogenabhängigkeit (ICPA), das Institut zur Verhütung von Abhängigkeiten (IPA), die Schule für öffentliches Gesundheitswesen an der Loma Linda Universität (USA), die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International, das Berliner Krankenhaus Waldfriede und die Klinik La LigniÃẀre in Gland am Genfersee (beide Einrichtungen gehören dem Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser der WHO an), sowie die Gesundheitsabteilung der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, mit Sitz in Silver Spring (Maryland/USA ), die auch als Koordinationsstelle des Weltkongresses tätig ist.

Die Adventisten verzichten auf schädliche Drogen

Neben einer ausgewogenen Ernährung wird die Gesundheit auch durch Bewegung, Rauchen, Alkohol und Stress beeinflusst. All diese Faktoren sind ausschlaggebend für unseren individuellen Lebensstil, so Dr. Peter Landless, stellvertretender Direktor der Gesundheitsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung. Die weltweit und 30 Millionen adventistischen Christen pflegen deshalb einen gesunden Lebensstil, zu dem gesunde Ernährung und der Verzicht auf schädliche Drogen, einschließlich Alkohol und Tabak, gehörten. Sie setzen sich auch weltweit für die öffentliche Gesundheit ein. So verfügt die protestantische Freikirche heute 168 eigene Krankenhäuser sowie weitere 433 Gesundheitseinrichtungen (Kliniken, Sanitätsstationen usw.) mit über 94.000 Ärzten sowie Kranken- und Altenpflege-Personal.

Die acht Elemente der Primären Gesundheitspflege

Nach der Definition der WHO besteht die "Primäre Gesundheitspflege" aus acht Elementen:


  • Aufklärung über die überwiegenden Gesundheitsprobleme und über die Methoden, sie zu verhindern zu kontrollieren (Grundbedürfnisse);



  • Förderung der Lebensmittelversorgung und der angemessenen und richtigen Ernährung (primäre Prävention);



  • Adäquate Versorgung mit sauberem Wasser und Schaffung von grundlegenden hygienischen Verhältnissen;



  • Gesundheitspflege für Mütter und Kinder, einschließlich der Familienplanung;



  • Immunisierung gegen die wichtigsten infektiösen Krankheiten;



  • Prävention und Kontrolle von örtlichen, einheimischen Krankheiten;



  • Angemessene Behandlung von alltäglichen Krankheiten und Verletzungen und Bereitstellung von den wichtigsten Medikamenten.



Näheres zur Weltkonferenz: www.healthlifestyleconf.com

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