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USA: Religiöse Prägung wird schwächer

(AdventEcho online, 9.10.2009) Die religiöse Prägung der USA schwächt sich ab; die Zahl der Religionslosen steigt. Ihr Bevölkerungsanteil ist von 8,2 Prozent im Jahr 1990 bis 2008 auf 15 Prozent angewachsen. Wenn der Trend anhält und keine geistliche Erweckung oder starke Einwanderung religiöser Menschen eintritt, wird im Jahr 2030 fast jeder vierte US-Amerikaner dieser Bevölkerungsgruppe angehören. Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie hervor, die an der Privatuniversität Trinity College (Hartford/Bundesstaat Connecticut) auf Grundlage von fast 54.500 Befragungen durchgeführt wurde.
Die Vereinigten Staaten gelten als vergleichsweise frommes Land. Von den mehr als 305 Millionen Einwohnern bezeichnen sich etwa 76 Prozent als Christen, rund vier Prozent gehören anderen Religionen an. Zum Vergleich: Von den 82 Millionen Einwohnern Deutschlands sind nach Angaben der EKD 63,4 Prozent Kirchenmitglieder.

Wenige Atheisten, viele Gleichgültige

Der US-Studie zufolge sind die Religionslosen jedoch nicht mit Atheisten gleichzusetzen. Die strikten Gottesleugner machten nur einen kleinen Anteil aus. Die meisten seien religiös gleichgültig und wollten sich nicht auf einen Glauben festlegen lassen. Die Mehrheit der Religionslosen hat sich im Laufe ihres Lebens vom Glauben abgewandt; nur 32 Prozent waren schon als 12-Jährige ohne Religion. Dabei überwiegen die Männer. 19 Prozent aller männlichen US-Bürger bezeichnen sich als religionslos, aber nur 12 Prozent der Frauen. (idea)

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