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US-Präsident spricht beim Nationalen Gebetsfrühstück vor 4.000 Gästen

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass seine Regierung alles dafür tun werde, um die Religionsfreiheit zu schützen. (Foto: Sgt. Alicia Brand - https://www.dvidshub.net/image/3116626/wreath-laying-ceremony-with-president-elect-donald-j-trump, Public Domain, wiki commons)

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung des christlichen Glaubens für sein Land hervorgehoben. Alle wichtigen Ereignisse in der Geschichte der Vereinigten Staaten wie die Unabhängigkeitserklärung, die Einführung der Menschenrechte oder das Frauenwahlrecht seien von Gläubigen vorangetrieben worden. Trump sprach am 7. Februar beim 67. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington. Dazu versammeln sich jedes Jahr am ersten Donnerstag im Februar Führungspersonen aus Politik,  Wirtschaft, Kultur und Religion, um über politische, nationale und kulturelle Grenzen hinweg zu beten und auf Worte aus der Bibel zu hören. Diesmal nahmen rund 4.000 Gäste aus mehr als 140 Ländern teil. Ausgangspunkt für viele historische Entscheidungen sei das Gebet gewesen, so Trump. Auch heute sei vieles möglich, wenn man dafür bete: „Unser Herr Jesus Christus hat selbst gesagt: ‚Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei‘“ (Johannes 16,24). Trump rief dazu auf, für die Zukunft des Landes zu beten sowie für Mut, Gerechtigkeit anzustreben, und die Weisheit, Frieden zu schmieden. Ferner ermutigte Trump zur Dankbarkeit für das „Wunder des Lebens“, die „majestätische Schöpfung“ und die Gnade Gottes.

Jedes Leben ist ein kostbares Geschenk Gottes

Der Präsident kündigte an, dass seine Regierung alles dafür tun werde, um die Religionsfreiheit zu schützen. Das schließe das Engagement für US-Bürger ein, die wegen ihres Glaubens im Ausland inhaftiert seien. Exemplarisch nannte Trump den Fall von Pastor Andrew Brunson. Der evangelikale Pfarrer hatte von Oktober 2016 bis Juli 2018 in der Türkei in Untersuchungshaft gesessen und war anschließend unter Hausarrest gestellt worden. Trump hatte wiederholt die Freilassung des Pastors gefordert. Dass Brunson tatsächlich vergangenen Oktober in Freiheit entlassen wurde, nannte der US-Präsident ein Wunder. Neben der Religionsfreiheit wolle die Regierung auch das Recht auf Leben stärken. Jedes Leben sei ein kostbares Geschenk Gottes. Trump wiederholte einen Satz aus seiner Rede zur Lage der Nation: „Alle Kinder – geboren oder ungeboren – sind nach dem heiligen Angesicht Gottes erschaffen.“ Dazu zitierte er die Bibel: „Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete“ (Jeremia 1,5).

Moderne Sklaverei beenden

Neben Trump sprach der Gründer und Präsident der International Justice Mission (Internationaler Auftrag für Gerechtigkeit), Gary Haugen (Washington, D.C.). Die überkonfessionelle, christliche Menschenrechtsorganisation kämpft weltweit gegen Sklaverei, Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung sowie illegale Landnahme. Haugen rief dazu auf, nicht müde zu werden, Gutes zu tun und moderne Sklaverei zu bekämpfen. Heute gebe es auf der Welt mit 40 Millionen Betroffenen so viele Sklaven wie nie zuvor. Und doch bestehe die Chance, diese Ungerechtigkeit zu beenden. Dazu müssten die Führer der Welt zusammenarbeiten, ihre Stimmen erheben und Ressourcen bündeln. „Dann können wir die erste Generation sein, die das Ende der Sklaverei erlebt“, so der evangelikale Christ. In Anlehnung an Galater 6,9 sagte Haugen: „Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn es kommt die Zeit, in der wir ernten werden, wenn wir nicht nachlassen.“


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