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Trotz Wirtschaftsflaute steigende Missionsgaben

(AdventEcho online, 7.8.2009) Trotz der anhaltenden Weltwirtschaftskrise konnte die weltweite Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten einen 13-prozentigen Anstieg der weltweiten Missionsgaben im ersten Halbjahr 2009, verglichen mit demselben Zeitraum im vergangenen Jahr, verzeichnen. "Dies ist eine ermutigende Nachricht", sagte Gary Krause, Leiter der Abteilung Mission. "Der Trend zeigt, dass Menschen, die uns unterstützen, tiefer in die Tasche greifen und größere Opfer bringen."
Die Steigerung der Gebefreudigkeit bestätigt, was anhand mehrerer Umfragen in jüngster Zeit festgestellt wurde: Organisationen, die auf Glauben basieren, ergeht es in einer Rezession viel besser als anderen gemeinnützigen Organisationen.
Die US-Umfrage von 2009 ergab, dass zwei Drittel der öffentlichen Wohltätigkeitsorganisationen im Jahre 2008 einen Spendenrückgang zu verzeichnen hatten, während religiöse Organisationen einen Anstieg von 5,5 Prozent angaben.
Der Anstieg für die Globale Mission, die 2008 ein mageres Jahr erlebte, setzte zwar etwas später ein, die Lage sieht aber laut der Abteilung Globalmission bei der Generalkonferenz verheißungsvoll aus, was Spenden für 2009 betrifft. "Dieser Anstieg ist nicht so sehr neuen Spendern zu verdanken, sondern regulären Spendern, die mehr geben", sagte der Leiter der Spendenabteilung für die Adventmission, Nimfa Sumagaysay.
Eine von Wilson Research Strategies for Dunham Company durchgeführte Umfrage macht auf ein ähnliches Spendenmuster aufmerksam. Der Bericht zeigt auf, dass 60 Prozent derer, die öfter als einmal pro Woche an religiösen Versammlungen teilnehmen (rund 27 Millionen Amerikaner), beabsichtigen, so viel wie sonst auch im Jahre 2009 zu geben, während 14 Prozent angeben, dass sie mehr geben wollen.Außer Spenden, die per Post eingehen, erhöhen sich auch die Spenden, die online eingehen. "Wir bemühen uns, die Spendenübermittlung so bequem wie möglich zu gestalten", sagte Sumagaysay. "Es gibt so viele Projekte, die Unterstützung brauchen, damit Menschen erreicht werden", sagt Homer Trecartin, Planungsleiter der Adventmission. "Wir sind ganz auf die Freigebigkeit unserer Spender angewiesen, wenn es darum geht, ob wir mit einem Projekt sofort beginnen können oder ob wir warten müssen, bis die Wirtschaftslage besser wird." (ANN/im)

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