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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung im ZDF

(AdventEcho online, 11.9.2009) Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt gegen das ZDF wegen Volksverhetzung. Es geht um den Beitrag "Sterben für Jesus - Missionieren als Abenteuer", der am 4. August im ZDF-Magazin "Frontal 21" ausgestrahlt wurde. Darin hatten die Verfasser Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll Evangelikale in die Nähe islamistischer Selbstmordattentäter gerückt. Daraufhin waren bei der Staatsanwaltschaft mehrere Strafanzeigen eingegangen. Karl-Heinz Schröder, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Freien Evangelischen Regionalverbands Hannoversch Münden (Nordhessen), erhielt von der Staatsanwaltschaft die Mitteilung, dass sie seine Strafanzeige wegen Volksverhetzung angenommen habe.
Laut Schröder wurden in dem Beitrag Bilder aus islamistischen Terrorcamps "mit Aufnahmen seriöser, staatlich und kirchlich anerkannter theologischer Fachschulen verquickt". Damit hätten die Autoren den falschen Eindruck erweckt, "terroristische, radikale und verfassungsfeindliche Organisationen" seien dasselbe wie Evangelikale. Die Verantwortlichen der Sendung hätten damit in der Bevölkerung "Hass, Herabwürdigung und massive Vorbehalte" gegen Christen geweckt, die in der Sendung pauschal als "evangelikal" diskreditiert und dadurch massiv in ihrem öffentlichen Auftrag behindert worden seien. Auch der evangelikale Unternehmer Ulrich Weyel (Gießen) hatte gegen die Autoren des Beitrags Strafanzeige eingereicht.Der Rat der EKD rügte die verzerrte Darstellung der Evangelikalen in einer Erklärung vom 5. September. Der Beitrag habe sich "fragwürdiger journalistischer Mittel" bedient und sei undifferenziert mit dem Thema Fundamentalismus umgegangen. (idea)

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