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"Sabbatschule" in D/A/CH besser als ihr Ruf

("Adventisten heute"-Aktuell, 20.7.2012) Für das tägliche Bibelstudium sowie für das Bibelgespräch im ersten Teil des wöchentlichen Gottesdienstes gibt die Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Generalkonferenz) ein Studienheft in zahlreichen Sprachen heraus. Seit 22 Jahren gibt die Leitung der Kirche in Mittel- und Südeuropa (Euro-Afrika-Division, Bern, Schweiz, EUD) neben der Originalausgabe (Standardversion) auch eine zusätzliche, von einem Autorenteam für den deutschsprachigen Raum bearbeitete Ausgabe heraus. 2011 gab die EUD eine Studie in Auftrag, um ein breites Meinungsbild zur Sabbatschule allgemein und zur Rolle des Studienheftes im Besonderen zu erhalten.
Die Reaktion auf die Umfrage, die in der Ausgabe Januar bis März in beiden Heften enthalten war, hat die Erwartungen übertroffen: Es gingen 9067 Fragebögen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, gut ein Drittel aller gedruckten Exemplare. Wie Andreas Bochmann, Dozent an der Theologischen Hochschule Friedensau in der Gemeindezeitschrift Adventisten heute (August-Ausgabe) berichtet, entspreche die Verteilung der Geschlechter und der Altersgruppen den tatsächlichen Gegebenheiten in den Adventgemeinden (Männer seien leicht überrepräsentiert).
Erste Ergebnisse der Auswertung beider Hefte (Standardausgabe und bearbeitete Fassung) zeigen, dass 93,4 Prozent regelmäßig, 5 Prozent nur manchmal am Bibelgespräch im Gottesdienst teilnehmen. 97,3 Prozent halten das Bibelgespräch für wichtig oder unverzichtbar und 91,1 Prozent sind mit der Gesprächsleitung zufrieden. 85,4 Prozent beschreiben die Studienanleitungen als theologisch ausgewogen.
Nach dieser ersten Auswertung, die in der September-Ausgabe von Adventisten heute fortgesetzt und vertieft werden soll, zieht Andreas Bochmann folgendes Fazit: "Bei allem, was zu wünschen übrig bleibt und im Hinblick auf die Diskussion um das ‘richtige‘ Heft, der wir uns zu stellen haben, sind diese Ergebnisse ermutigend. Wird in vielen westlichen Ländern die Sabbatschule zunehmend zum Stiefkind, das dem ‘eigentlichen‘ Gottesdienst nur vorgeschaltet ist, so ist sie in den deutschsprachigen Regionen lebendig, wird genutzt und geschätzt. Die Bemühungen der letzten 20 Jahre rund um das Thema waren nicht vergeblich. Die Sabbatschule ist besser als ihr Ruf."
Von Juli bis September 2012 befassen sich die Adventisten weltweit mit den Thessalonicher-Briefen des Apostels Paulus. Die Studienhefte erscheinen in verschiedenen Ausgaben, darunter als Hör- und Braille-Version sowie (in englischer Sprache) als App für iPhone und Android Smartphones. (edp)

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