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Präses Ansgar Hörsting neuer Präsident der VEF

("Adventisten heute"-Aktuell, 22.4.2011) Ansgar Hörsting (45), Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Witten, ist von der am 12. April in Kassel tagenden Mitgliederversammlung der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er tritt zum 1. Juli die Nachfolge der Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner (Frankfurt/Main) an, die künftig als stellvertretende Präsidentin der VEF amtiert.
Ansgar Hörsting, Jahrgang 1965, hat nach einer Ausbildung zum Altenpfleger Theologie am Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach studiert. Von 1993 bis 1997 war er Pastor in der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid und von 1998 bis 2007 Missionssekretär beziehungsweise Leiter der Allianz-Mission. Seit 2008 ist er Präses des Bundes und Mitglied im Vorstand der VEF. Hörsting, der mit Ehefrau Susanne verheiratet ist, gehört auch dem Hauptvorstand der Evangelischen Allianz in Deutschland an.
Dem neuen Vorstand der VEF gehören für die nächsten drei Jahre außer dem Präsidenten und seiner Stellvertreterin Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden) und Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) an.

Die Integration von Migranten

Während der Mitgliederversammlung in Kassel diskutierten die 23 Delegierten der Freikirchen auch über die Integration von Migranten in den Ortsgemeinden, Kirchen und Bünden. Dabei sei deutlich geworden, so Bischöfin Wenner, dass innerhalb der VEF ein hohes Potential an Knowhow im Umgang mit Migranten vorhanden sei. Fast alle Freikirchen hätten langjährige und positive Erfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Den Schwerpunkt bildeten dabei Migranten aus afrikanischen Ländern sowie aus der früheren Sowjetunion. Die Form und Intensität der Integration sei unterschiedlich. Sie reiche von der Integration in bestehende Gemeinden bis zur Bildung eigenständiger Migrantengemeinden. Den höchsten Anteil an Migranten habe der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in dem 35 Prozent aller Gemeinden Migrantengemeinden seien. Zur Aus- und Weiterbildung von Migrantenpastoren gebe es in einigen Freikirchen eigenständige pastorale Integrationskonzepte. Die Mitgliederversammlung habe vereinbart, den Austausch der Freikirchen untereinander über die Arbeit mit Migranten zu fördern und ihre Erfahrungen in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.
Der 1926 gegründeten Vereinigung Evangelischer Freikirchen gehören zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen an. (APD)

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