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Pionierin der Mission unter Kindern gestorben

("Adventisten heute"-Aktuell, 8.6.2012) Eine Pionierin der missionarischen Arbeit unter Kindern in Deutschland, Ruth Frey, ist am 29. Mai im Alter von 88 Jahren in Altenkirchen (Westerwald) gestorben. Sie wurde überregional bekannt als "Tante Ruth" in der Radiosendung "Die fröhliche Kinderstunde", die von 1956 bis 1966 einmal pro Woche über Radio Luxemburg ausgestrahlt wurde. Frey produzierte diese Serie als Mitarbeiterin des Missionswerks Neues Leben (Altenkirchen/Westerwald), bei dem sie von 1956 bis zu ihrer Pensionierung 1987 tätig war. Sie verfasste auch mehrere Kinder- und Liederbücher sowie das als Standardwerk geltende Schulungsbuch "Arbeit unter Kindern".
Als 50-Jährige sattelte Ruth Frey 1974 von der evangelikalen Kinder- auf die Frauenarbeit um. Als Referentin für Frauenfragen war sie bis in hohe Alter aktiv. 1987 gehörte sie zu den Gründerinnen der Arbeitsgemeinschaft Biblische Frauenarbeit (ABF), deren Vorsitzende sie bis 1998 war. Bis 2004 amtierte sie als 2. Vorsitzende.Pfarrerin Bärbel Wilde (Lüdenscheid), die bis 2007 ihre Nachfolgerin an der ABF-Spitze war, würdigte die Verstorbene als "Integrationsfigur und Vertrauensträgerin". Ihr sei es zu verdanken, dass der Verband für Frauen, die sich eine biblische Orientierung wünschen, immer mehr Einfluss und Akzeptanz gewonnen habe. Durch ihre missionarische Kinderarbeit hätten "sehr viele Kinder zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden". (idea)

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