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Peter Hahne: Laien sind wichtiger als Pfarrer

("Adventisten heute"-Aktuell, 31.5.2013) Missionarisch gesinnte und biblisch orientierte Laien sind für die Zukunft der Kirchen wichtiger als Pfarrer und Professoren. Diese Ansicht vertrat der Fernsehmoderator Peter Hahne (Berlin) bei zwei "Christustagen" am 30. Mai in Leinfelden bei Stuttgart und Reutlingen. "Die Evangelisten der Zukunft stehen nicht auf Kanzeln und Kathedern, sie sind in der Alltagswelt unserer Wohn- und Rathäuser, am Arbeitsplatz oder im Fitness-Studio zu finden", sagte Hahne vor insgesamt mehr als 2.400 Besuchern. Kritik übte er an den verfassten Kirchen, in denen "Religionsbeamte" Gemeinden zu Tode reformierten, während zunehmend Sinn suchende Menschen tragfähige Antworten von anderen Religionen oder esoterischen Zirkeln erwarteten.

"In Luthers Land ist der Glaube abgebrannt"

Umfragen zeigten, dass die Hälfte der Deutschen mit Pfingsten nichts mehr anfangen könne und Ostern mit Himmelfahrt verwechsele. "In Luthers Land ist der Glaube abgebrannt, die Menschen sind ausgebrannt" so Hahne.
Als Ursache für die laut Hahne abnehmende Bedeutung der Kirchen diagnostizierte er einen leichtfertigen Umgang mit der Bibel. Der kirchliche Alltag werde vielfach von einer liberalen Theologie geprägt, die das Wort Gottes nach Gutdünken auslege. "Geistig Mittellose demontieren die Heilige Schrift heillos, bis ein harmloses Allerweltseinerlei übrig bleibt", sagte Hahne. Viele Programme für ein Kirchenwachstum bezeichnete er als "soziologisches Wortgeklingel von Strukturen, Strategien und Prozessen ohne geistliche Substanz".Laut Hahne stehen auch Fromme häufig in der Gefahr, den radikalen Universalanspruch der Bibel zu einem bloßen Wohlfühlevangelium zu pervertieren, indem statt von Heil nur noch von Heilung geredet werde. (idea)

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