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Ohne Bibel keine Erweckung

("Adventisten heute"-Aktuell, 29.10.2010) Evangelikale sollten sich intensiver mit der Bibel befassen und deren Weisungen für alle Lebensbereiche stärker beachten. Dazu haben führende Vertreter des theologisch konservativen Bibelbundes während ihrer ersten Bibelbund-Konferenz vom 22. bis 26. Oktober in Rehe (Westerwald) aufgerufen.

"Geistlicher Schnellimbiss" reicht nicht aus

Der Leiter der Konferenz und Geschäftsführer der Christlichen Verlagsgesellschaft Dillenburg, Hartmut Jaeger, kritisierte gegenüber idea, dass viele Evangelikale das Bibellesen vernachlässigten: "Sie suchen Lebenshilfe in irgendwelchen Büchern anstatt im Wort Gottes." Häufig nähmen sich Christen morgens nicht die Zeit zum Bibelstudium, sondern begnügten sich mit einem "geistlichen Schnellimbiss". Dies sei zu wenig, um das eigene Glaubensleben lebendig zu halten, und wirke sich negativ auf die Lebensführung aus: "Unwissenheit über das Wort Gottes führt zur Unmoral." Jaeger forderte deshalb, der Bibel wieder mehr Beachtung zu schenken: "Die intensive Beschäftigung mit ihr war immer der Ausgangspunkt für eine Erweckung."

Die Bibel ist kein Steinbruch

Der Vorsitzende des Bibelbundes, der Theologie-Dozent Michael Kotsch (Lemgo), kritisierte, dass viele Christen die Bibel wie einen Steinbruch gebrauchten: "Sie suchen sich die Stellen heraus, die ihnen persönlich gut tun oder in ihre Überzeugung passen." Die Bibelstellen, die die eigene Lebensführung infrage stellten, würden jedoch ausgeblendet. Dazu gehörten beispielsweise Aussagen über Geldgier, Geiz und Heuchelei. Es dürfe jedoch nicht dazu kommen, dass eine "Erfahrungs- und Wohlfühltheologie" die Relevanz der biblischen Botschaft für alle Lebensbereiche aushebele. (idea)

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